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AUDE SAPERE = WAGE ZU
WISSEN
Der Zweck dieser Patienten-Information ist, Ihnen das Wissen über
die echte Klassische Homöopathie zu vermitteln. Neues Wissen zu
erlangen
kann dabei manchmal sehr schmerzhaft sein,
denn die Wahrheit, die damit in Verbindung steht, ist ein scharfes
Schwert!
Die jetzige Situation
Ein Teil der Wissenschaftler und Techniker unseres kleinen Planeten
arbeitet und forscht in der Waffentechnik oder in deren Umkreis zur
Errichtung
einer immer perfekteren Menschen-, Material- und
Umweltvernichtungsmaschinerie.
Ein anderer, derzeit weit größerer Teil arbeitet auf
friedlichen
Gebieten wie Medizin, Verkehrs- und Transportwesen, Kommunikation,
Bauwesen
und in allen Bereichen, die unser Leben angenehm und schön
gestalten.
Aber auch dieser Teil produziert heute, global gesehen, mehr
unerwünschte
Nebenwirkungen als positive Ergebnisse. Die Medizin zum Beispiel macht
mittlerweile wahrscheinlich mehr Menschen krank, als sie heilt
(iatrogene
Krankheiten). Den anderen Gebieten geht es nicht besser. Sie
produzieren
weiterhin Abfallstoffe, deren sie nicht mehr Herr werden, in der
Hoffnung,
morgen die Lösung zu finden.
Die Schulmedizin ruht schon zu lange auf dem Gedanken der
Krankheitsbekämpfung.
Der Gedanke der Bekämpfung ist noch immer die Basis der heutigen
Praxis
und Forschung. Dadurch stagniert alles, dadurch gibt es kaum echte
Heilungen.
Diese sog. Schulmedizin, der man mit Sicherheit nicht Unrecht tut, wenn
man behauptet, sie sei innerhalb der Naturwissenschaften wohl der
einzige
Zweig, der sich mehr auf Meinungen und Vermutungen als auf Gesetze und
Prinzipien stützt, bekämpft mit immer stärkeren Mitteln
die Auswirkungen der Krankheit. An den Nebenwirkungen und
Spätfolgen
sterben weltweit jährlich Millionen.
Wir alle müssen schnellstens um- und neudenken lernen! Alte,
festgefahrene
Denkschablonen dürfen nicht aus wissenschaftlichen
Prestigegründen
verteidigt werden, sondern wir müssen den Mut erlangen, um sie
endlich
loszulassen. Um einen neuen Weg zu finden oder besser gesagt, um in
unserer
Entwicklung weiter zu kommen, müssen wir unseren alten Standpunkt
verlassen. Wir müssen das Alte loslassen, um das Neue ergreifen zu
können. Die klassische Homöopathie erfordert und fordert
dieses
gänzlich andere Denken!!!
Vorbemerkungen
Leider ist nicht alles, was sich "homöopathisch" nennt oder
über
diese sanfte, effektivste und tiefgreifende Therapieform geschrieben
und
verbreitet wird, wirklich echte Homöopathie!
So sind manche Menschen der Meinung, es handle sich dabei um
Kräuterheilkunde;
andere glauben, Homöopathie habe einzig mit Ernährung und
Diät
zu tun; leider sind manche auch völlig ablehnend und herablassend
gegenüber der Homöopathie eingestellt, und wieder andere
denken,
die Homöopathie eigne sich nur zur Behandlung leichter
Beschwerden,
während die "richtige" Medizin zur Behandlung ernsterer Probleme
unerläßlich
sei.
Alle diese Annahmen sind völlig unzutreffend und sind vor allem
dann zu hören, wenn nur wenig oder gar nichts über die
Homöopathie
und die damit verbundene Philosophie bekannt ist!!!
Wodurch unterscheidet sie sich nun von allen anderen
medizinischen und
naturheilkundlichen Disziplinen und was können wir damit
erreichen?
Was ist Homöopathie wirklich?
Ursprüngliches über die Homöopathie
Schon seit Urzeiten wurde dieses Heilverfahren instinktiv angewandt.
Es wird schon in den ältesten uns bekannten Schriften, den Veden
(3.
Jahrtausend vor Christi Geburt), erwähnt. Schon dort wurde das
Ähnlichkeitsprinzip
als Heilprinzip festgelegt. Auch viele andere große Geister wie
Hippokrates,
Paracelsus u.a. haben im Laufe der Jahrtausende das
Ähnlichkeitsprinzip
und das Gesetz von der geringen Dosis erkannt.
Doch all diese Beobachtungen waren noch zu einseitig auf den
körperlichen
Bereich beschränkt und noch zu pathologisch, um mit ihnen bei der
Vielfalt von Krankheitszuständen damals präzise arbeiten zu
können.
Dr. med. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (geb.:
10.04.1755 in Meißen,
gest.: 02.07.1843 in Paris), deutscher Arzt, Chemiker, Pharmazeut und
Übersetzer
vieler wissenschaftlicher Werke, seiner Zeit um viele Jahrhunderte
voraus,
ist der Begründer der Homöopathie. Er hat dieses
Ähnlichkeitsgesetz
vor über 200 Jahren entdeckt, an sich selbst ausprobiert,
wissenschaftlich
erforscht und an unzähligen Patienten verifiziert.
Er prägte die Begriffe "Homöopathie" und "Allopathie", um
die Homöopathie von allen anderen medizinischen Begriffen
abzugrenzen.
Das Wort Homöopathie stammt aus dem Griechischen und bedeutet
soviel
wie "ähnliches Leiden" (homoios = ähnlich, pathos = Leiden).
Hier können wir den bedeutenden Unterschied zu allen
anderen Denkansätzen
erkennen, denn in der Homöopathie wird nicht die diagnostizierte
Krankheit,
sondern der Mensch als Ganzes behandelt. Es wird nur das Arzneimittel
hergenommen,
welches am gesunden Menschen ähnliche Anzeichen und Symptome
hervorruft,
wie sie bei einem kranken Menschen derzeit existieren.
In seinem Hauptwerk, "Organon der Heilkunst", hat Hahnemann
die Gesetzmäßigkeiten
der Homöopathie festgelegt und Anweisungen für die Therapie
gegeben:
"Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen,
in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden
für
sich erregen kann, als sie heilen soll!"
SIMILIA SIMILIBUS CURENTUR =
Ähnliches
soll durch Ähnliches geheilt werden!
Die Therapie zielt auf eine schnelle und bleibende Heilung
ohne Nebenwirkungen;
die Störung wird nicht unterdrückt und tritt deshalb auch
nicht
wieder auf. Dies gilt insbesondere für die akuten Krankheiten;
für
die chronischen Krankheiten sind noch weitere
Gesetzmäßigkeiten
von größter Wichtigkeit.
Jede Krankheit ist eine Verstimmung der Lebenskraft!
Zunächst müssen wir uns einmal Gedanken darüber zu
machen,
was Krankheit überhaupt ist und was es mit der Ähnlichkeit
auf
sich hat.
Hierzu ist es sinnvoll, vorab die Frage zu klären, was
einen lebendigen
Organismus von einem toten Organismus, unterscheidet. Rein chemisch
betrachtet,
gibt es im Augenblick des Todes und kurz danach keinen Unterschied!
Materiell
ist alles noch beim Alten; trotzdem ist der Organismus tot!
Die Kraft, welche diese an sich tote Materie belebt, welche all ihre
Bauelemente - wie Atome, Moleküle, Zellen, Organe - in Harmonie
einander
zuordnet und ihnen sagt, was zu tun ist, ist verschwunden!
DAS GANZE IST MEHR ALS DIE SUMME ALLER
TEILE!!!
Diese Kraft hat Hahnemann "Lebenskraft" oder "Lebensprinzip",
die "Dynamis"
genannt. Ohne sie gibt es keinen lebenden pflanzlichen, tierischen oder
menschlichen Organismus; sie ist die Kraft, welche die gesamte
"Körperchemie"
dirigiert, koordiniert und das Materielle zu einem belebten Wesen
macht.
Sie ist etwas Immaterielles, etwas Dynamisches, Energetisches,
Geistartiges!
Sie ist vergleichbar mit dem Funksignal, das eine tonnenschwere
Raumstation,
einen Satelliten im All steuert. Auch in diesem Funksignal ist kein
einziges
Teilchen Materie enthalten!
Wenn nun der Mensch erkrankt, so ist ursprünglich nur diese
geistartige
Lebenskraft durch den dem Leben feindlichen, dynamischen Einfluß
eines krankmachenden Agens verstimmt. Hahnemann fand in seinen
über
50-jährigen wissenschaftlichen, akribischen Forschungen heraus,
daß
die örtlichen Krankheitser-scheinungen, die "Symtome und Zeichen",
gar nicht die eigentliche Krankheit selber sind, sondern ihr nach
außen
sicht- und fühlbarer Ausdruck. Erst wenn die Lebenskraft aus der
Harmonie
geraten ist und ein gewisser Nährboden für Mikroorganismen
geschaffen
wurde, können Bakterien, Viren, Pilze und dergleiche "angreifen".
Nicht aufgrund der Viren wird der Mensch krank, sondern umgekehrt!!!
Die
Viren vermehren sich überproportional schnell, weil die
natürliche
Harmonie und Ordnung im Organismus durcheinander geraten! Die
Mikroorganismen
sind demnach nur Indikatoren der Erkrankung, nicht aber deren
Initiatoren!
Krankheit ist also nichts Materielles! Krankheit ist etwas
Energetisches!
Etwas Nicht-Sichtbares, etwas Nicht-Substanzielles! Nur bei
fortdauernder
Krankheit entstehen pathologische Gewebeveränderungen, sogenannte
Endzustände, welche dann selbstverständlich auch objektiv
sicht-
und meßbar sind.
Der bekannte Atomtheoretiker Heitler hat das für die
heutige Zeit
begriffen, wenn er am Ende seines Lebens resümierte: "Wenn wir in
das Lebendige kommen wollen, müssen wir die Türe zu einer
anderen
Landschaft aufstoßen!"
In der modernen Physik (Quanten- und Hochmolekularphysik)
zeigt Materie
je nach Perspektive des Betrachters entweder partikel- oder
wellenartige
Muster. Dies beweist, daß Materie nicht einfach nur fest ist. Die
Physiker bezeichnen Materie heute als einen stationären
Schwingungszustand
der Energie. Materie ist also nicht passiv und träge, wie wir zu
denken
geneigt waren, sondern vibriert in Übereinstimmung mit bestimmten
rhythmischen Energiemustern. Materie ist dynamisch!!! Die Quantenphysik
zeigt, daß Materiepartikel während des beschleunigten
Kollisionsprozesses
von Partikel entstehen und zerstört werden und daß ihre
Masse
in Energie umgewandelt wird (masselose Teilchen: Neutrino, Graviton,
Photon,
Gluon).
Der Mensch ist eine Einheit, welche gleichermaßen
Körper,
Seele und Geist umfaßt. Dieses harmonische Ganze ist mehr als nur
die Summe seiner Teile! Der Mensch hat seinen festen Platz in der Natur
und ist fester Teil des Kosmos, unterliegt damit auch den
Gesetzmäßigkeiten.
Heilung - statt Unterdrückung der Symptome!
Wenn Krankheit nun nichts Materielles ist, können wir diese dann
mit grobstofflichen Arzneimitteln, sozusagen mit chemischen Keulen,
behandeln
und korrigieren? Sind wir überhaupt in der Lage, lokal gegen
körperliche
Störungen vorzugehen, wenn "Krankheit" eigentlich etwas Inneres,
zentral
Gesteuertes ist und sich bei längerer Dauer nur anhand einiger
Symptome
objektiv außen an der Peripherie zeigt? (Bei diesen Betrachtungen
sind selbstverständlich Verletzungen ausgeschlossen; diese sind
aber
auch keine Krankheiten im eigentlichen Sinne!)
Mit dem Erfassen derartiger Gedankengänge tun sich die
heutigen
Mediziner der sogenannten "modernen Schule" schwer! Sie
"schießen"
immer noch mit mehr oder weniger schweren "Geschützen" (chem.
Mittel)
gegen den vermeintlichen Feind von außen (Mikrobe, Virus,
Bakterie,
Pilz, Chlamydie) und meinen, wenn die lokalen organischen Erscheinungen
"weg", daß heißt labortechnisch nicht mehr nachzuweisen
seien,
dann bestünde auch die Krankheit nicht mehr.
Weit gefehlt!!! In vielen Fällen ist mit dem Verschwinden
der äußerlichen
Symptome die Krankheit ins Innere getrieben worden. Sie manifestiert
sich
nun an lebenswichtigeren Stellen des Organismus und ist bei weitem
schwerer
zu therapieren! So wird häufig aus einem vermeintlich geheilten
Ekzem
ein handfestes Asthma, aus einer Fieberunterdrückung mittels
Zäpfchen
eine chronische Bronchitis, und dergleichen mehr.
Das diese Zusammenhänge so eindeutig genannt werden
können,
liegt an den natürlichen Gesetzmäßigkeiten, welche
"Klassische
Homöopathen" tagtäglich in ihrer Praxis erleben können!
Schulmedizinische Unterdrückung der Symptome - Heilung in keiner
Weise!
Der Patient ist von einer "leichten" Krankheit befreit; dafür hat
er sich eine schwerere zugezogen. Und dies zumeist durch das heutige
Unverständnis
hinsichtlich des Krankheitsbegriffes und den daraus abgeleiteten
Arzneimitteln
und Therapieverfahren!
Um nun Krankheit wahrhaftig begegnen zu können, bedarf es
selbstverständlich
auch energetischer Heilmittel! Erinnern wir uns: Die Lebenskraft ist
verstimmt
- etwas Immaterielles! Nur sie gilt es zu korrigieren! Dies kann nun
nicht
über grobstoffliche chem. Arzneimittel erfolgen, sondern hat
ausschließlich
mittels entmaterialisierter, dynamisierter Arzneimittel zu geschehen.
Genau dies geschieht in der Homöopathie!!! In den
dynamisierten
Arzneimitteln ist, je nach Potenz - das heißt
Verdünnungsstufe
und Dynamisierung - statistisch gesehen, fast kein oder überhaupt
kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr enthalten. Die Arznei ist
entmaterialisiert;
die energetische, geistartige Information hat sich auf die
Trägersubstanz
(Alkohol oder Milchzuckerstreukügelchen (Globuli)) übertragen
(geistartige Imprägnation). Ein chemischer Nachweis kann die
Ausgangssubstanz
in dem Arzneiträger nicht mehr ausmachen. Rein chemisch gesehen,
unterscheidet
sich das Arzneimittel nicht von einem ganz normalen Alkohol oder einem
anderen Homöopathikum. Und trotzdem besteht ein Riesenunterschied
in der Wirkung!!!
Durch stufenweises Verdünnen und begleitendes
Verschütteln
oder Verreiben werden die Arzneien in einen besonderen Zustand
versetzt,
der zu einer Entfaltung neuer Kräfte führt, welche über
den materiellen Wirkungsgrad des eigentlichen Mittels weit hinausgehen.
Aus diesem Grunde nannte Hahnemann seine Verdünnungen "Potenzen"
(lat.
potentia = Kraft).
All dies ist für die Anhänger der agnostischen Weltanschauung
schwer nachzuvollziehen. So wurde der Homöopathie von Anfang an
vorgeworfen,
sie basiere auf Suggestion und habe etwas Okkultes an sich: Man
müsse
eben daran glauben! In den homöopathischen Arzneimitteln sei
nachweislich
"nichts mehr drin" - reiner Alkohol könne nicht arzneilich wirken,
alles unterliege dem Placebo-Effekt! - Wäre das Placebo wirklich
so
ein machtvolles Medikament, warum wird dann seine planmäßige
Anwendung nicht an den schulmedizinischen Universitäten gelehrt
und
warum wird dann nicht die Anwendung aller chemischen Mittel mit all
ihren
Nebenwirkungen verboten? - Rein chemisch betrachtet, haben die Neider
und
Gegner der Homöopathie sogar recht! Ab einer bestimmten
Potenzhöhe
(D23, C12, LM6) ist wirklich kein einziges Stück Materie mehr in
dem
Mittel enthalten. Trotzdem ist in einem homöopathisch
aufbereiteten
Arzneimittel doch etwas drin, wodurch sich dieses von reinem Alkohol
sehr
wohl unterscheidet: Energie, die geistartige Information eines ganz
bestimmten
entmaterialisierten Stoffes (physikalische Natur des
Potenzierungsphänomens)!
Beim Zerlegen einer Schallplatte werden wir nur
gepreßten Kunststoff
, nicht aber die Musik vorfinden. Genauso vergeblich sucht man bei
einem
homöopathischen Mittel die Ursubstanz oder die Urtinktur.
Weingeist
oder Milchzucker sind nur die Informationsträger, so wie
Kunststoff
lediglich der Tonträger ist, und nicht die Musik selbst darstellt.
Quantenphysikalisch können wir den Potenzierungseffekt
mit dem
beschleunigten Kollisionsprozeß von Partikeln erklären. Eine
einfache Verdünnung würde das Mittel in seiner Wirkung nur
abschwächen,
während die mit der Verdünnung einhergehende
Verschüttelung
Energie aus der Masse der Heilmittelsubstanz herauslöst und auf
die
Trägerflüssigkeit überträgt!
Hahnemann hat vor über 200 Jahren entdeckt, daß
bestimmte
Naturstoffe, in kräftigen Dosen regelmäßig eingenommen,
am gesunden Menschen Krankheitserscheinungen erzeugen, welche für
den eingenommenen Stoff charakteristisch sind. So, wie wir aus dem
täglichen
Leben wissen, daß Kaffee Herzklopfen und Schlaflosigkeit, die
Küchenzwiebel
beim Schneiden Augentränen und Fließschnupfen erzeugen, so
kann
man für sehr viele Substanzen beobachten, daß sie bestimmte
Symptome hervorbringen, die nach dem Absetzen innerhalb einer
bestimmten
Zeit wieder von selbst verschwinden.
Alle Mittel werden zuvor mit größter Sorgfalt und
durch systematisches
Prüfen am gesunden Menschen erprobt - und nicht an Versuchstieren
im Labor!!! Erstens sind Tierversuche und Tierexperimente absolut
unvertretbar
und zudem unnötig in der Homöopathie und zweitens sind
Tierexperimente
nicht zwangsläufig auf den Menschen übertragbar, wie uns die
Schulmedizin immer weiß machen will!
Durch genaues Beobachten und Notieren der aufgetretenen Symptome
entstanden
so die Homöopathischen Arzneimittelbilder, die in den
Arzneimittellehren
schriftlich festgehalten sind. Diese Arzneimittelbilder sind lebendige
Beschreibungen, welche die Wirkungen der jeweiligen Substanz auf den
menschlichen
Organismus aufzeigen. Für Sulfur beispielsweise - Schwefel in
potenzierter
Form - , einem der "allergrößten" homöopathischen
Arzneimittel,
werden ca. 12.315 Symptome angeführt!
Diese Symptome sind keineswegs nur objektive, das heißt
mit wissenschaftlichen
anerkannten Methoden nachprüfbare oder sichtbare, fühlbare
Symptome,
sondern hier spielen auch die rein subjektiven Empfindungen und
Gefühle
des Patienten eine ganz große Rolle. Oder besser gesagt: Gerade
diese
subjektiven Symptome haben für die Arzneimittelwahl häufig
einen
viel höheren Stellenwert als die objektiven! Durch sie wird der
Patient
individualisiert; er unterscheidet sich von seinem Leidensgenossen in
ganz
kleinen, für den gewöhnlichen Arzt, unscheinbaren Dingen. So
spielen individuelle Empfindungen, signifikante Gemütssymptome,
Verlangen
und Abneigungen hinsichtlich bestimmter Nahrungsmittel, Einbildungen,
Träume
und vieles mehr eine zentrale Rolle.
Das Ähnlichkeitsgesetz besagt nun, daß nur
derjenige Stoff
in der Lage ist, einen kranken Menschen zu heilen, dessen
Arzneimittelbild
dem Symptomenbild des Patienten am ähnlichsten ist. Mit dem
Symptomenbild
des kranken Menschen sind nun nicht nur die organischen Läsionen
und
unsichtbaren Erscheinungen gemeint, sondern auch alle subjektiven
Dinge,
wie das Verlangen nach kalter Milch oder das Gefühl des
Abwärtsdrängens
im Unterleib der Frau, als ob "alles heraustreten wollte". Gerade bei
diesem
letzten Symptom, das recht häufig anzutreffen und sehr ernst zu
nehmen
ist, würde jeder Schulmediziner lächeln und nach negativem
Befund
die Patientin als "Hypochonder" abtun.
Homöopathie ist Individualtherapie!
Nehmen wir z.B. eine Bronchitis. Sobald der Schulmediziner die
Bronchitis
diagnostiziert hat, fällt er die therapeutische Entscheidung
aufgrund
des Lokalbefundes. Ein Antibiotikum wird in der Regel rasch helfen, und
Behandler und Patient sind zufrieden. Die Krankheit ist bekämpft,
die Symptomatik verschwunden. Man könnte glauben, es sei ein Sieg
über die Krankheit erfolgt. Doch dieser Zustand ist nur
vergleichbar
mit dem Sieg über Rebellierende. Lediglich die Manifestation des
Aufstandes
wurde beseitigt, nicht aber die Ursache des Aufstandes! Nach der
Unterdrückung
der Bronchitis tritt ein neuer Krankheitszustand auf. Das
Krankheitsgeschehen
verlagert sich und tritt in tiefer liegende, gravierendere Bereiche
ein.
So entstehen chronische Krankheiten, die sich oft in nicht mehr
heilbare
Zustände entwickeln bzw. iatrogene Krankheiten (Iatros kommt aus
dem
Griechischen und heißt Arzt - es sind also Krankheiten, die auf
ärztliche
Behandlungsfehler zurückzuführen sind!).
In der Homöopathie erhalten 10 Bronchitispatienten mit
Sicherheit
10 verschiedene Arzneimittel. Sie alle haben Bronchitis, das
heißt
Symptome, welche die Art der Krankheit grob schematisieren. Aber jeder
Bronchitispatient unterscheidet sich in ganz individuellen Punkten von
allen anderen: Der eine hat einen linksseitigen Kopfschmerz, der andere
einen rechtsseitigen; ein weiterer hat Schweißausbrüche
während
des Fiebers, ein anderer schwitzt überhaupt nicht, hat nur
trockene
Hitze; ein dritter mag nichts trinken, obwohl er sehr viel schwitzt;
ein
weiterer verlangt nur nach eisgekühlten Getränken, erbricht
sie
aber sofort wieder und so weiter.
Kein Fall gleicht dem anderen! Und doch haben sie alle
Bronchitis! Erhält
jeder Kranke sein individuelles Mittel wird baldige Besserung
eintreten.
Die durch dieses Mittel ausgelöste Information, die dem
Körper
aufgrund der richtigen Simile-Wahl - der Wahl des ähnlichen
Arzneimittels
- aufgeprägt wird, verbindet sich mit der gestörten
Lebenskraft,
bringt diese wieder in ihre "richtige Schwingung", so daß sie die
Krankheit aus eigenem Antrieb schrittweise zurücknehmen kann -
ohne
jegliche Nebenwirkungen!!!
Die Basis der naturwissenschaftlichen Medizin ruht heute noch
immer
auf der streng kausalen Physik von Galilei und Newton des vorherigen
Jahrhunderts.
Inzwischen haben sich jedoch die Grundlagen der klassischen
naturwissenschaftlichen
Fächer, Physik und Chemie, entscheidend weiterentwickelt. Wir sind
über die Quantenphysik in das Zeitalter der
Informationsentwicklung
eingetreten, in dem sich die Homöopathie bereits seit über
200
Jahren befindet, während die Medizin noch immer Vorstellungen des
19. Jahrhunderts anhängt. Die Homöopathie erfüllte schon
immer alle Voraussetzungen, so wie man sie heute in den wirklich
modernen
Wissenschaften fordert.
"Das höchste Ideal der Heilung ist
schnelle,
sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit,
oder Hebung und Vernichtung der Krankheit
in
ihrem ganzen Umfange auf dem
kürzesten, zuverlässigsten,
unnachteiligsten
Wege nach deutlich einzusehenden Gründen!!!"
Und dies kann nur auf Basis des
energetischen
Prinzips geschafft werden!!!
Eine Arznei ist also nicht homöopathisch, weil sie
verdünnt
und dynamisiert ist und in kleinsten Dosen eingenommen wird, sondern
sie
ist homöopathisch, weil sie aufgrund des Ähnlichkeitsprinzips
ausgewählt wurde! Ein himmelweiter Unterschied, der nur von den
wenigsten
verstanden wird!
Ein dynamisiertes Arzneimittel zeigt bei einem Patienten immer
Wirkung,
sofern es nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet wird. Und das
auch
ohne Suggestion, ohne daran zu glauben! Es wirkt sogar bei
Säuglingen,
Kindern, Tieren und Pflanzen; selbst bei Ohnmächtigen oder Feten
im
Mutterleib!
Der berühmte amerikanische Homöopath Kent sagt es
ganz prägnant:
"Jegliche Suggestion versagt, wenn das Mittel nicht paßt", wenn
es
also nicht das Simile des Menschen war, sondern etwa nur organbezogen
ausgesucht
wurde.
Die akuten Krankheiten
Das bisher gesagte gilt vom Prinzip her gleichermaßen für
akute wie für chronische Krankheiten und für alle Prozesse,
die
dazwischen liegen. Die Basis für die Homöopathie ist das
richtige
Simile!
Das bedeutet für den Behandler einen recht großen
Aufwand
und viel Aufmerksamkeit. Bei akuten Krankheiten läuft dies
verhältnismäßig
überschaubar ab; hier werden alle Veränderungen seit bestehen
der Krankheit eruiert und für die Arzneimittelbestimmung
herangezogen.
Dabei sind selbstverständlich nicht alle Symptome als gleichwertig
zu betrachten! Es gibt immer eine strenge Hierarchisierung, die in
jedem
individuellen Fall vom Therapeuten zu erkennen ist! So spielen etwaige
Krankheitsauslöser - wie eine Verkühlung, Durchnässung,
Luftzug, Ärger, Schreck, Kummer, Überanstrengung oder etwa
eine
Unterdrückung durch schwere Medikamente - eine zentrale Rolle. Die
Aufgabe des Homöopathen besteht nun darin, dasjenige Mittel zu
bestimmen,
das in seinen charakteristischen Symptomen dem Wesen der Krankheit am
nächsten
kommt, die Idee der Krankheit also erfaßt. Nur dieses Mittel wird
die Krankheit in kurzer Zeit zurücknehmen können.
Eine erste Wirkung des homöopathischen Arzneimittels ist
innerhalb
sehr kurzer Zeit, nach ca. ein bis zwei Stunden, häufig sogar noch
schneller, zu erwarten. Ist dies nicht der Fall, so war es das falsche
Mittel!
Die chronischen Krankheiten
Etwas diffiziler verhält es sich bei einer chronischen Behandlung.
Hier geht es um Neigungen oder Veranlagungen. Nicht die akute
Mittelohrentzündung
oder Migräne wird behandelt, sondern die Veranlagung, immer wieder
daran zu erkranken. Ist das Terrain einmal gesäubert, so besteht
keine
weitere Veranlassung, fortlaufend an derartigen Erkrankungen zu leiden!
Bei der chronischen Behandlung ist ein erhebliches Maß
an Mehraufwand
zu betreiben, um die Idee der Krankheit aufzuspüren. Alle
Krankheiten
und Symptome, welche der Patient im Verlaufe seines Lebens hatte oder
noch
hat, spielen hier eine große Rolle. - Damit nicht genug! Sogar
die
Krankheiten der Blutsverwandschaft gehen mit in die auszuwertenden
Krankheiten
ein! Die Tuberkulose der Großmutter, der an Lungenentzündung
verstorbene Vater oder das Heimsuchen der Syphilis einzelner
Familienmitglieder
im ersten Weltkrieg sind von großer Wichtigkeit!
Dies ist einmalig in der Welt der
Medizin und
gilt für keine andere Behandlungsform!
Oft ist aufgrund der familiären Prädisposition schon
eine
ganz bestimmte Therapierichtung zu erkennen, denn bei chronischen
Leiden
sind nicht unbedingt alle Symptome in ihrer Gesamtheit en bloc zu
werten,
sondern "abgestuft" auf der Basis der zugrunde liegenden Miasmen
(chronische
Grundkrankheiten)!
Hahnemann hat in seinem jahrelangen Bestreben, die Wahrheit zu
finden,
entdeckt, daß alle chronischen Krankheiten auf nur drei
chronische
Grundkrankheiten, die sogenannten Miasmen, zurückgehen (Psora,
Sykosis,
Syphilitische Konstitution; später erweitert um die Tuberkulinie).
Sie sind der Schlüssel zu allen chronischen Leiden und damit auch
zu erfolgreicher Therapie und Heilung! Bezogen auf Geistes- und
Gemütskrankheiten
bestätigt dies im Prinzip auch der Psychoanalytiker Freud gegen
Ende
seines Lebens - gute 100 Jahre nach Hahnemann - mit der Feststellung,
daß
bei etwa 50% seiner depressiven und psychotischen Patienten in der
familiären
Vorgeschichte die Syphilis präsent ist!
Es würde an dieser Stelle den Rahmen einer
Patienteninformation
sprengen, allzu tief in diese Gesetzmäßigkeiten
einzusteigen.
Nur soviel sei gesagt; daß es zwei venerische Miasmen gibt,
daß
heißt Miasmen, die auf dem Geschlechtswege übertragen
werden,
und ein Nicht-venerisches. Dies sind zum einen das syphilitische Miasma
und zum anderen die chronische Gonorrhoe, die sogenannte Sykosis. Sie
ergreifen
mit der Zeit den gesamten Organismus und sind keineswegs nur
Geschlechtskrankheiten,
wie die landläufige Meinung ist. Besser wäre, sie als
Krankheiten
zu bezeichnen, welche auf dem Geschlechtswege übertragen werden. -
Das dritte Miasma ist die Psora, das innere Krätze-Siechtum, ein
von
Hahnemann gewählter Begriff für sämtliche Folgen von
Unterdrückung
und funktionellen Störungen. Die Psora wird schon allein durch
Hautkontakt
übertragen und hat einen fest umrissenen Charakter, so wie die
beiden
anderen Miasmen auch, ist aber - im Gegensatz zu den anderen - das
Grundübel
schlechthin. - Am Anfang war die Psora!!!
Die Miasmen können entweder ererbt und / oder im Laufe
des Lebens
erworben werden. Häufig verbinden sie sich untereinander und
verschmelzen
zu einer schwer trennbaren Einheit. Sie haben das Bestreben, die
Lebenskraft
für ihre eigenen zerstörerischen Absichten zu
mißbrauchen.
Aus eigenem Antrieb kann sich diese nicht aus der Unterjochung
befreien!
Chronische Krankheiten haben also niemals die Tendenz, von selbst zu
heilen
(akute Krankheiten indessen immer!). Sie sind immer gegenwärtig
und
schreiten ständig weiter fort, häufig schleichend und mit
vielen
latenten - nicht in Erscheinung tretenden - Phasen. Das Ende ist erst
der
Tod!
Wenn bestimmte Beschwerden bei Ihnen immer wieder auftreten,
brauchen
Sie eine Behandlung, die weit umfassender ist und weit tiefer geht.
Eine
solche Behandlung wird Konstitutionsbehandlung genannt. Wir können
nur jedem, der an der Homöopathie Interesse gefunden hat, raten,
sich
für eine solche tiefgehende Behandlung zu entscheiden, statt an
einzelnen
Beschwerden ständig nur "herumdoktern" zu lassen. Die hier und
dort
auftretenden Beschwerden sind nämlich meist keine
Einzelbeschwerden,
sondern Zeichen eines tieferen, noch unbekannten Krankheitsgeschehens.
Die ursächlichste Ursache ist stets
zu erfassen!
Chronische Krankheiten sind also immer unter der ererbten oder
erworbenen
miasmatischen Belastung zu beurteilen! Darüber hinaus ist vom
Homöopathen
festzustellen, welches Miasma derzeit aktiv ist und darum zuerst
behandelt
werden muß. Nur diejenigen Symptome, welche für das aktive
Miasma
relevant sind, können für diesen Schritt der Therapie
herangezogen
werden. Die anderen Symptome werden zeitweilig zurückgestellt!
Im Verlauf der chronischen Behandlung kann es daher zu
Miasmenwechseln
kommen, das heißt, das zuvor akute Miasma tritt zurück und
ein
anderes erhebt sein Haupt, da unsere Patienten in den seltensten
Fällen
einmiasmatisch sind. Dann ist es selbstverständlich an der Zeit,
auch
das Arzneimittel zu wechseln.
Das Chronische - die Domäne der Klassischen
Homöopathie
In der Klassischen Homöopathie geht es also in erster Linie nicht
darum, eine akute Erkrankung schnell zu kurieren, ohne schwere
allopathische
Medikamente einzusetzen. Das kann sie natürlich auch! Doch es geht
um viel mehr!!!
Primäres Ziel ist es, die Veranlagung zu bestimmten
Erkrankungen
zu nehmen! Dies erfolgt mit einer homöopathischen
chronisch-miasmatischen
Behandlung! Erst dann wird sich allmählich echte, bleibende
Gesundheit
einstellen, das heißt, der Mensch wird nie wieder derartige
Krankheiten
bekommen!
Die Klassische Homöopathie umfaßt deshalb vor allem
diejenigen
Krankheiten, mit denen die offizielle Medizin nicht zurecht kommt, an
denen
sie immer wieder scheitern. Das sind hauptsächlich:
*chronische Krankheiten, auch wenn sie schon Jahrzehnte lang
bestehen,
wie Weichteil- und Gelenkrheumatismus, alle Hautkrankheiten, Asthma,
Arthritis,
Depressionen, Stoffwechselstörungen...
*sehr hartnäckige und therapieresistente Erkrankungen
*ständige wiederkehrende (rezidivierende) Erkrankungen, wie die
Neigung zu Anginen, Mandelentzündungen,
Mittelohrentzündungen,
etc.; dauernde Erkältungsneigungen, häufige
Blasenentzündungen,
Migräne, Menstruationsbeschwerden, gynäkologische
Erkrankungen
bis hin zur Neigung zu Fehl- und Frühgeburten, Sterilität und
Impotenz...
*Allergien jeder Genese, wie Heuschnupfen, Neurodermitis,
Nickelallergie,
Nahrungsmittelallergien...
*Ängste, z.B. vor Dunkelheit, Tieren, Insekten, Krebs, Alleinsein,
Fliegen, Tunnel...
*Entwicklungsrückstände bei Kindern, Impffolgen jeglicher
Art
*Auffälligkeiten im seelisch-geistigen Bereich, wie sehr
ausgeprägte
Aggressivität, große Unruhe, Unkonzentriertheit,
Unausgeglichenheit,
Hyperaktivität, Legasthenie und vieles mehr.
Hier kann die Homöopathie - richtig betrieben - "wahre
Wunder wirken".
Auch Fälle, die von der offiziellen Medizin längst aufgegeben
wurden, haben noch gute Chancen, richtig geheilt zu werden. Dabei wird
das Wort Heilung in seinem ursprünglichen Sinne verstanden: Der
Mensch
ist von seiner Krankheit bzw. von der Neigung zu erkranken befreit; es
tritt kein anderer Krankheitsprozeß an ihre Stelle. Es handelt
sich
also um keine Krankheitsverschiebung!
Klassische Homöopathie und gesunde Kinder
Überfüllte Wartezimmer, wenig Zeit, nicht Ernstnehmen der
Beobachtungen und Fragen der Eltern, schnelle Verschreibung von
Medikamenten,
Unterdrückung von Problemen anstelle von Heilung - das ist der
Alltag
in einer kinderärztlichen Praxis. Allergien und sonstige
chronische
Erkrankungen sind stark am Zunehmen, Infekte und Kinderkrankheiten
kehren
trotz schulmedizinischer Behandlung immer wieder zurück
(Fälle
von Kindern, die bis zu 9mal an Scharlach erkranken, kommen immer
häufiger
vor), psychische Auffälligkeiten bei Kindern sind weit verbreitet.
Bereits Kleinkinder erhalten nicht selten bei Schlafproblemen oder
Hyperaktivität
schon Beruhigungsmittel, viele Schulkinder stehen heute
regelmäßig
unter Medikamenten, auch Psychopharmaka sind keine Seltenheit. Zu Recht
macht sich Unzufriedenheit bei den Eltern breit, und die Sorge der
Eltern
um das Wohl ihrer Kinder regt zum Nachdenken an, welcher Weg in der
zukünftigen
Behandlung der Kinder eingeschlagen werden soll. Es ist keine
Seltenheit,
daß Eltern bei der ersten Vorstellung in einer
homöopathischen
Praxis erzählen, daß das Kind bereits im ersten Lebensjahr
bis
zu 6mal Antibiotika wegen immer wiederkehrender Infekte erhalten hat,
daß
die Infekte aber immer bald danach wieder auftraten. Gerade der
Mißbrauch
von Antibiotika und Cortison ist enorm weit verbreitet und führt
zu
weitaus größeren Problemen (zunehmende Resistenzen!).
Ziel der homöopathischen Behandlung ist immer die
Heilung, und
zwar schnell, sanft, dauerhaft, ohne Nachteile für den Menschen.
Viele
Eltern haben Sorge, daß ihre Kinder mit den homöopathischen
Mitteln umgekrempelt werden, daß sie fremdbestimmt werden und am
Ende nicht mehr sie selber sind. Diese Sorge ist bei Komplexmitteln
oder
der öfteren täglichen Einnahme (3mal 5 Globuli täglich)
angebracht, da hier die Information des Mittels in die Ganzheit des
Individuums
eingebrannt wird bzw. den Menschen verwirrt. Aus diesen Gründen
raten
wir ausschließlich zu einer "Klassisch Homöopathischen
Behandlung"!
Hier stellt jedes Kind von Beginn seines Lebens eine unverwechselbare
Persönlichkeit
dar, und so soll es selbstverständlich auch bleiben. So, wie
Eltern
ihre Kinder auch nicht nach ihren Vorstellungen und nach ihren
ungelebten
Träumen formen, sondern ihnen helfen sollen, ihr eigenes Selbst zu
entwickeln, also zu dem Menschen zu werden, der sie werden können,
genauso zielt eine klassische homöopathische Behandlung nicht
darauf
ab, das Kind als Persönlichkeit zu verändern, sondern das
Ziel
einer Behandlung ist, daß das Kind zu einem inneren Gleichgewicht
finden kann, daß es sich möglichst ungestört entwickeln
kann, und seine Begabungen und seine Kreativität leben kann.
Selbstverständlich
kann es auch nie darum gehen, die gesunden Anteile des Kindes zu
verändern.
Nur das, was aus dem Gleichgewicht geraten ist, braucht
Unterstützung
zu seiner Gesundung. Deshalb ist die Grundfrage einer Behandlung immer:
"Was ist es überhaupt, was behandelt werden muß?"
Anhand von einigen Beispielen kann dies deutlicher werden:
*Das übermäßig schüchterne Kind soll seine
Sensibilität
bewahren können, jedoch in seinem Selbstvertauen so gestärkt
werden, das es am Leben und an der Gesellschaft teilhaben kann. Es
sollte
so stark werden, daß es sich nicht in die Isolation
zurückziehen
muß.
*Der Rabauke soll natürlich auch nicht zum Duckmäuser werden,
denn seine Lebendigkeit und Kraft gibt dem Kind ja die
Möglichkeit,
das Leben in sich aufzunehmen. Wenn es dabei aber andere Menschen
überrennt
und nur noch sich selbst sieht, wird es irgendwann zur Folge haben,
daß
keiner mehr mit so einem Rabauken etwas zu tun haben will.
*Der "Beisser" einer Kindergruppe muß andere Formen der
Aggression
und des Auf-sich-Aufmerksam-machens finden, ansonsten wird er die
Ablehnung
der anderen schmerzlich zu spüren bekommen.
*Für das übermäßig brave Kind ist es der Weg in
die Heilung, wenn es unbequemer wird und sich auch einmal wehrt.
Auf der körperlichen Ebene zielt die homöopathische
Behandlung
auf eine Stärkung des Immunsystems ab, die Abwehrkraft des
Organismus
wird deutlich höher. Die Erfahrung des homöopathischen
Alltags
zeigt, daß dies mit den konstitutionellen Mitteln sehr gut zu
erreichen
ist. Grundsätzlich gesehen, lassen sich die Miasmen zu jedem
Zeitpunkt
des Lebens beseitigen. Naturgemäß tut sich ein Kind dabei
wesentlich
leichter, denn zum einen ist die Symptomatik nicht durch
langjährigen
Konsum schwerer allopathischer Medikamente oder andere Einflüsse
verwischt,
und zum anderen reagiert seine Lebenskraft in der Regel viel schneller
als beim Erwachsenen. So gesehen, sollte man schon im frühen
Kindesalter
mit einer chronischen miasmatischen Behandlung beginnen und dauerhafte
Heilung erzielen, sofern Beschwerden auf eine miasmatische Belastung
aufmerksam
machen.
Da die Miasmen auch erblich weitergegeben werden, gibt es
einen noch
günstigeren Zeitpunkt, gesunden Kindern das Leben zu schenken: vor
der Zeugung des Kindes! Hiermit ist nun nicht der unmittelbare
Zeitpunkt
vor dem Akt der Zeugung zu verstehen, sondern die zukünftigen
Eltern
sind gut beraten, sich schon Jahre vor der Gründung einer Familie
chronisch behandeln zu lassen, sofern die Familienanamnese dies
anzeigt.
Dadurch werden die chronischen Miasmen abgetragen und können nicht
auf das noch Ungeborene übergreifen. Ist der Zeitpunkt vor der
Zeugung
verpaßt, so bietet sich mit dem Verlauf der Schwangerschaft der
nächst
günstige Zeitpunkt einer Behandlungsaufnahme an. "Während der
Schwangerschaft spricht das Miasma eine deutliche Sprache", das wissen
alle Klassischen Homöopathen. Hier kann man also etwas für
die
werdende Mutter tun, was in jedem Fall auch dem ungeborenen Kind zugute
kommt, denn dieses erhält alle Vitalität von der Mutter. Der
miasmatische Einfluß des Vaters kann allerdings hier nicht mehr
erfaßt
werden. Selbstverständlich kann auch Homöopathie zur
Unterstützung
während der Entbindung angewandt werden. In der Regel kommt es
aber
bei chronisch homöopathisch vorbehandelten Müttern zu
keinerlei
Schwierigkeiten, so daß während der Geburt auf akute
Homöopathika
verzichtet werden kann.
Selbstbehandlung / Austesten von Arzneimitteln
Grundsätzlich besteht bei uns derzeit eine große Tendenz
zur Selbstbehandlung. Der Markt bietet immer mehr Bücher unter dem
Titel "Selbstheilung" an. Diese Versprechungen sind in aller Regel zu
hoch
gegriffen und appellieren eher an unsere Allmachtsphantasien als an
unsere
Realität. Es ist immer schwierig, in der eigenen Familie zu
behandeln.
Man ist zu nahe am Geschehen, die Gefühle sind so dominant, so
daß
man sich leicht mit den anderen Personen verstrickt. Auch
Homöopathen
selbst behandeln in der Regel nicht ihre eigenen Kinder und ihre
Ehepartner.
Grundsätzlich sollten Eltern ihre Kinder nicht selbst behandeln,
wenn
Erkrankungen immer wieder kommen. Solche Erkrankungen können durch
Selbstbehandlung im akuten Fall nicht geheilt werden. Wiederkommende
Krankheiten
sind Zeichen dafür, daß die allgemeine Abwehrlage nicht
stark
genug ist. Die Behandlung der wiederkehrenden Infekte und der
chronischen
Krankheiten braucht viele Kenntnisse, die man aber in den
"Selbstbehandlungsbüchern"
nicht finden kann.
Außerdem häufen sich immer mehr die Berichte
über unhomöopathische
Verordnungen. Patienten bekommen homöopathische Mittel (meist
mehrere
gleichzeitig) aufgrund von erstellten Horoskopen, da werden Mittel des
öfteren ausgependelt, durch Elektroakupunktur ausgetestet und
mittels
Kinesiologie verordnet. Dies hat mit Homöopathie nichts mehr zu
tun!
Das angemessene Meßinstrument für menschliche Vorgänge
- allein diese interessieren in der Homöopathie - ist der Mensch
selbst!
Ein Homöopath lernt sein Leben lang. Ständiges Training im
Umsetzen der Homöopathie kann man nicht durch Pendeln,
Horoskopverordnungen
o.ä. ersetzen. Beim Versuch, diese "intuitiven" Instrumente
einzusetzen,
bleiben Mensch und Natur und Heilgesetze auf der Strecke!
Homöopathische Anamnese / Wahl des Arzneimittels
In der Homöopathie ist der Patient immer aufgerufen, aktiv
mitzuwirken!
Ohne seine Mitarbeit geht gar nichts, denn ohne qualitativ gute
Symptome
kann kein Homöopath etwas ausrichten!
Zunächst wird in einem ausführlichen
Anamnesegespräch,
welches sich aus vier Teilen zusammensetzt (Spontanbericht des
Patienten;
Zielgerichtete Fragen des Homöopathen; Allgemeine Fragen des
Homöopathen;
Biographische Anamnese), alle relevanten Fakten gesammelt. Nicht nur
die
jetzigen Leiden sind von Interesse, sondern auch seine früheren!
Darüber
hinaus wird bei Kindern sehr viel Wert auf die eingehende Besprechung
des
Schwangerschaftsverlaufs und der Geburt gelegt. Die Diagnose und
Laborwerte
spielen nur eine untergeordnete Rolle, denn die Homöopathie
behandelt
nicht einen isolierten Krankheitsnamen oder einzelne Symptome oder
Laborwerte.
Sie behandelt den ganzen Menschen.
Wird etwas verheimlicht, macht der Patient unrichtige Angaben,
so ist
die Therapie von vorneherein zum Scheitern verurteilt! Geht man an den
ursächlichsten Ursachen vorbei, so kann Homöopathie nicht
wirken.
Die Arzneimittelwahl wird durch die Berücksichtigung
verschiedenster
Gegebenheiten erleichtert, wie durch Leitsymptome, Modalitäten,
konstitutionelle
Faktoren, geistig-seelische Auffälligkeiten, vorherrschende
Stimmungslagen,
bevorzugtes Organ- und Körpergewebe, auslösende Ursachen,
Als-ob-Symptome,
paradoxe Symptome und ähnliches mehr.
An dieser Stelle sei erwähnt, daß es über
4.000 homöopathische
Mittel und weit über 300.000 Symptome gibt und der Homöopath
sehr detaillierte Angaben braucht, um das richtige Mittel
herauszufinden.
Alles in allem läßt sich der Patient vom
Homöopathen
etwa zwei Stunden befragen. Dieser notiert fein säuberlich alles,
was der Patient zu sagen hat und versucht eine Ordnung in das
chronische
Geschehen zu bringen. Anhand dieser schriftlichen Aufzeichnungen wird
der
Homöopath das für den Patienten individuell passende
Arzneimittel
auswählen. Dies zusammen erfordert, je nach Fall, für den
Therapeuten
vier bis sieben Stunden Arbeit, so daß der Patient nicht damit
rechnen
darf, sofort nach dem Anamnesegespräch ein Rezept zu erhalten. Es
kann vielmehr in Zweifelsfragen sogar ein telefonischer Rückruf
notwendig
sein.
Der Heilungsverlauf während einer chronischen
Behandlung
Nach der Einnahme des homöopathischen Arzneimittels ist der
Patient
dazu angehalten, sich weiterhin genau zu beobachten. Bei einer
homöopathischen
Behandlung tut sich nämlich einiges! Manche Symptome werden sich
unter
dem gegebenen Arzneimittel verbessern, andere dagegen verschlimmern.
Häufig
betrifft eine vorübergehende Verschlimmerung auch gerade das
Leiden,
derentwegen sich der Patient in die Behandlung begeben hat. Aber er
kann
nun auf einmal wieder gut schlafen! Oder - er hat wieder warme
Hände
und Füße und es friert und fröstelt ihn nicht mehr! -
Dies
sind ganz wichtige Dinge, die den Weg der Heilung einleiten! Es tut
sich
etwas im tiefsten Inneren des Organismus! Die Lebenskraft wird wieder
aktiv!
Wer dies übersieht, versteht nichts von Therapie, geschweige denn
von Krankheit und echter Heilung!!!
Heilung erfolgt immer von oben nach unten und/oder von innen
nach außen
und/oder durch Verschwinden der Symptome in der umgekehrten Reihenfolge
ihres Auftretens (Hering'sche Regel). Der Heilungsprozeß ist ein
retrograder Prozeß, ein Rückwärtsschreiten auf alt
begangenen
Wegen.
Alle Veränderungen müssen vom Patienten
sorgfältig beobachtet
und notiert werden. Sie bilden zusammen mit den Ausgangsdaten der
Erstanamnese
die Basis für die Zweitverschreibung. Diese ist dann allerdings
meist
nicht mehr so zeitaufwendig.
Mit der Zeit nehmen die Symptome, sowohl von ihrer Anzahl als auch
von ihrer Penetranz her, kontinuierlich ab bis schließlich keine
Medikation mehr erforderlich ist. Der Patient ist und bleibt gesund -
und
das ohne Dauermedikation! Dieser Prozeß kann allerdings mehrere
Monate
bis zu mehreren Jahren dauern, je nach Vitalität des Organismus,
je
nach Krankheitsfall, je nach Vorbehandlung, je nach Familienbelastung.
Bei richtiger Mittelwahl werden die Symptome jedoch von Tag zu Tag
weniger.
- Jeder Organismus ist einmalig! Keiner ist so wie der andere! Deshalb
auch diese individuelle Therapie! Streng nach dem Hahnemann'schen
Gesetzen!
Für chronische Geschehen ist also ein recht großer
Aufwand
zu treiben, der sich aber, wie die tägliche Praxis zeigt, lohnt!
Der
Patient braucht während der Einnahme des Mittels den Therapeuten
nicht
aufzusuchen, falls es nicht Unklarheiten zu besprechen gibt. Erst nach
ca. vier bis sechs Wochen wird eine Durchsprache des Verlaufs der
Behandlung
und der Symptomenbildveränderung notwendig, welche Basis für
die nächste Verschreibung ist. In der Zwischenzeit reicht im
Normalfall
ein telefonischer Kontakt.
Der Begriff "KLASSISCH"
Was bedeutet nun der Zusatz "Klassisch" in der "Klassischen
Homöopathie"?
Dies ist im Prinzip ganz einfach! Das, was wir gerade besprochen und
dargestellt haben, macht die Klassische Homöopathie aus. Es geht
also
um eine Individualtherapie mit Einzelmitteln, unter der
Berücksichtigung
der chronischen Miasmen und dem Verabreichen von Hochpotenzen (i.d.R.
LM-
bzw. C-Potenzen). Der Mensch wird immer als Ganzes gesehen und
therapiert.
Krankheitsnamen spielen eine untergeordnete Rolle. Sie sind eine viel
zu
grobe Klassifizierung!
Ein organbezogenes Vorgehen, das
Verschreiben
nach "Typen", das Verabreichen von Komplexmitteln sowie das Angehen von
chronischen Erkrankungen mit Tiefpotenzen haben nichts gemeinsam mit
der
reinen Lehre Hahnemanns!!!
Schon zu Hahnemanns Zeiten haben jedoch viele Mediziner
versucht, diesen
großen Aufwand zur richtigen Simile-Wahl zu umgehen. Zum einen,
weil
sie der alten Schule der Lokalläsionen verfallen waren und das
Naturgesetz
von Leben, Lebenskraft und Krankheiten - alles energetische
Entitäten
- nicht verstanden haben, und zum anderen, weil es viel bequemer war,
nach
Kochrezepten wie bisher zu arbeiten und so ein Vielfaches an Zeit zu
sparen.
Darüber hinaus konnten auch viele Mediziner die Miasmenlehre von
Hahnemann
- das Kernstück allen chronischen Übels - für sich nicht
nachvollziehen. Sie alle haben dann mit Tiefpotenzen nach den alten
Prinzipien
rezeptiert und nach lokalen Läsionen und Krankheitsnamen die
Mittel
verschrieben.
Der größte Teil der nur "homöopathisch"
arbeitenden
Therapeuten behandelt den Patienten also nur palliativ - nur lindernd,
nicht heilend! Der Grund ist der Mangel an Wissen über die
chronischen
Miasmen!
Es gibt zur Zeit, wie auch schon
früher,
viel zu wenig echte "Klassische Homöopathen"!
Oft werden heutzutage auch Komplexmittel verabreicht - das
sind Mischungen
homöopathischer Einzelmittel mit gleichem Organ- bzw.
Funktionsbezug
-, in der Hoffnung, irgend eine Substanz werde den Fall schon heilen.
So
werden beispielsweise Komplexe für den Magen-Darm-Trakt empfohlen,
für den Urogenitaltrakt, usw.
Auch dieses "Schrotschußverfahren" ist sehr verwerflich,
da man
an den Kern der Krankheitsursache nicht heran kommt! Da werden
häufig
Mittel miteinander vermischt, die sich zusammen überhaupt nicht
vertragen,
ja sich gegenseitig stark beeinflussen oder sogar ausschließen!
Des
weiteren werden Hochpotenzen und Tiefpotenzen wild kombiniert und
tiefgreifende
chronische Mittel mit oberflächlich wirkenden akuten Mitteln
durcheinander
gebracht! Das dabei unheilbare Fälle oder zumindest schwer zu
heilende
Fälle produziert werden, ist nur den "Klassisch" arbeitenden
Homöopathen
klar. Sie erleben dies immer wieder in der Sprechstunde. Diese Methode
ist deshalb genauso verwerflich wie der schnelle Griff zu Antibiotika
(Anti
= gegen, Bios = das Leben; gegen das Leben gerichtet!) oder Cortison!
Komplexmittel
entsprechen einer schulmedizinischen Denkweise. Schulmediziner und
Laienhomöopathen
glauben so das Prinzip der Klassischen Homöopathie zu
erfüllen,
doch das Simile-Gesetz läßt sich nicht vereinfachen!
Die Natur selbst schrieb diese Gesetze!
Deshalb haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg die wirklich
echt homöopathisch
arbeitenden Heilpraktiker und Ärzte den Zusatz "Klassisch"
zugelegt,
um diesen gewaltigen Unterschied deutlich zu machen!
Ein "Klassischer Homöopath" arbeitet immer streng nach dem Gesetz,
das von Hahnemann entdeckt und fixiert wurde! Er verabreicht nur
Einzelmittel
und berücksichtigt die miasmatische Belastung im Verlaufe der
Behandlung.
Er beachtet:
Die 4 Säulen und Prinzipien der
Klassischen
Homöopathie
1.) Die Ähnlichkeitsregel
2.) Arzneimittelprüfung am gesunden
Menschen
3.) Krankheitsbild des individuellen Kranken
4.) Homöopathische Herstellung der
Arzneimittel
Er allein betreibt echte
Homöopathie - die
individuellste und ursächlichste Behandlungsmethode!
Die Grenzen der Homöopathie
Die Homöopathie hat selbstverständlich auch ihre Grenzen.
Keiner wird ernsthaft behaupten, sie vollbringe Wunder, obwohl es doch
vielfach den Anschein hat. Generell muß man jedoch sagen,
daß
die Grenze fast immer der Mensch (Therapeut oder/und Patient) selbst
ist.
In der Regel benötigt die Homöopathie keine ergänzenden
Therapieverfahren; sie ist im Vergleich mit anderen Therapien
äußerst
preiswert bei gleichzeitig hoher Wirkung. So kann beispielsweise die
Homöopathie
- nach den Gesetzen der Miasmen richtig angewandt - auch bei
entwicklungsrückständigen
Kindern sowie bei sogenannten Risikokindern sehr viel bewirken, was -
wenn
man es nicht selbst erlebt hat - unglaublich erscheint.
Homöopathie, die "ars divina", "den
königlichen
Weg" wie sie Hahnemann nannte,
oder "die Krone der Medizin" wie wir sie
nennen.
Erst sogenannte Endzustände (es liegt an uns, ob wir es
überhaupt
soweit kommen lassen wollen!) im Sinne der Schulmedizin, wie
beispielsweise
eine Netzhautablösung, eine Magenperforation, ein
Blinddarmdurchbruch
oder akutes Nierenversagen, gehören in die Hände einer
Klinik!
Auch Knochenbrüche und sonstige schwere Verletzungen (dies sind
keine
Krankheiten im eigentlichen Sinn) machen einen operativen Eingriff
eines
Chirurgen erforderlich.
Doch auch hier kann die Klassische Homöopathie
unterstützend
wirken und die Selbstheilungskräfte des Patienten stimulieren, um
die Nachwirkungen eines operativen Eingriffs zu lindern oder
beispielsweise
die Kallusbildung im Falle von Knochenfrakturen zu fördern.
Aufgrund
vieler Erfahrungen in der Praxis kann so der Heilungsprozeß
beschleunigt
werden, meist um die Hälfte der regulär veranschlagten Zeit.
Darüber hinaus kann in den meisten Fällen weitgehende
Linderung
erzielt werden, ohne auf schwere immunsuppressive oder schmerzstillende
Medikamente mit all ihren Nebenwirkungen zurückgreifen zu
müssen.
Tatsachen und Ausblicke
Schauen wir uns die Menschen unserer heutigen älteren Generationen
an! Sie alle haben laut Schulmedizin eine höhere Lebenserwartung,
"tatsächlich sterben sie aber nur länger"! Die immer wieder
von
Vertretern der Schulmedizin und von Gesundheitspolitikern mit "Stolz"
und
viel Eigenlob vorgetragene Aussage, daß die Menschen heute durch
die Fortschritte der "modernen" Medizin immer gesünder und
älter
werden, verschweigt in fataler Weise, daß diese Aussage unter
Angabe
nur nackter Zahlen und Prozente zusammenbricht, denn:
*verschwiegen wird, daß die Altersstatistik nicht mehr steigt,
sondern schon seit Jahren in Richtung Lebensverkürzung umkippt.
Wie
ist denn sonst zu erklären, daß z.B. die früher
vorwiegend
im mittleren und späteren Alter aufgetretenen akuten und
chronischen
Leiden und die Krebserkrankungen heute in steigendem und bedrohlichem
Maße
bei Kindern und Jugendlichen, ja selbst schon bei Kleinkindern
auftreten?
Allergien sind bei ihnen an der Tagesordnung! Neurodermitis, Asthma und
ständige Erkältungsneigungen! Dies ist alles nur auf der
Basis
der miasmatischen Belastung der Blutsverwandschaft zu verstehen! Und
anders
kann man derartige Fälle auch nicht bleibend heilen!
*unberücksichtigt bleibt, daß die deutlich abnehmende
Lebensqualität
der älteren und ältesten Menschen, ja selbst auch schon bei
Jugendlichen,
in der Statistik außen vor bleibt.
*die zunehmenden Gesundheits- und Sozialkosten, mit denen diese so
hochgepriesene Lebenserwartung so oft erkauft wird, steigen weiter und
weiter und können letztlich von keinem Staat mehr bezahlt werden
(siehe
Gesundheitsreformgesetze). Es bleibt festzustellen, daß heute die
jüngere und mittlere Generation nicht gesünder, sondern
kranker
denn je ist als die älteren Generationen, weil bei letzteren die
Genetik
und das Abwehrsystem noch nicht durch die Errungenschaften und Gaben
der
"modernen "Medizin so stark geschädigt sind. Besonders zu nennen
sind
hier als Ursache die zunehmenden Massen- und Mehrfachimpfungen und der
Chemieeinsatz.
*daß heute die Kinder und Jugendlichen immer größer
werden, ist kein Zeichen von Gesundheit, sondern das Gegenteil, die
Wirbelsäule,
die Gelenke und Knochen werden immer schwächer. Bei verstorbenen
Säuglingen
und Kleinkindern findet man immer häufiger schon
arteriosklerotische
Gefäßveränderungen, die man früher nicht sah, d.h.
Babys werden heute schon zum Teil mit dem Gefäß- und
Zellular-Systemen
von Greisen geboren. Die chronischen Krankheiten und Krebskrankheiten
im
Kindesalter nehmen ebenfalls erschreckend zu.
Fragen wir nach den Ursachen hierfür, müssen wir
ohne wenn
und aber feststellen:
Die Hauptschuld hieran trägt die Chemie und damit leider auch
die moderne naturwissenschaftliche Medizin mit dem Massenverbrauch von
Medikamenten schon im Kindesalter (Antibiotika, Cortison, den
unsinnigen
Massenimpfungen, den vielen Substitutionstherapien, den
unphysiologischen
Konzentraten von Vitaminen, Früchten, Zucker, Spurenelementen, der
Eiweißmast) und den kaum noch zu überbietenden
Nahrungsmittelzusätzen
in Form von Konservierungs-, Duft- und Geschmacksstoffen
einschließlich
Sterilisations- und Bestrahlungsmaßnahmen. Weiter steht uns eine
zunehmende Gefahr mit genmanipulierten Produkten ins Haus, die schon
heute
zunehmend in der Tierzucht und in der Nahrungs- und
Getränkeindustrie
Verwendung findet.
Wann erkennt die Wissenschaft endlich, daß jedes
synthetische
Produkt, als Arznei generell, oder Hormone oder Vitamine oder auch ein
teuflisches Gen-Produkt, wie auch generell jede Substitution von
Mineralstoffen,
Enzymen etc. stets ein belastender Fremdstoff für den
Gesamtorganismus
ist, um daher eine echte Abwehrkraft oder Immunität laufend mehr
und
mehr zu schwächen und letztlich ganz außer Kraft zu setzen?
Schlußworte
Wenn der Welt eine "neue" Idee geschenkt wird, darf man nicht erwarten,
daß die Gesellschaft sie ohne weiteres akzeptieren kann. Neue
Erkenntnisse
stellen immer zugleich auch eine Herausforderung an traditionelle
Denkweisen
und Strukturen dar. Dennoch - eine wesentliche Erkenntnis, die auf
Wahrheit
beruht, kann allen Hindernissen zum Trotz nicht vollständig
verschwiegen
werden!
Die Gesellschaft selbst, der "neue" Patient, ist bereits in einem
Umdenken
begriffen und wendet sich mehr und mehr von der grobstofflichen
Weltanschauung
ab und ist auf der Suche nach beständigen Werten. Immer mehr
Menschen
verlieren ihre Illusionen, weil sie begreifen, daß die moderne
Allopathie
vor den chronischen Krankheiten versagt; die Voraussetzungen, von denen
die Schulmedizin ausgeht, werden diskutiert und in Frage gestellt.
Mit der Homöopathie, dem direkten Stimulieren der Lebenskraft
durch ihre entmaterialisierten, geistartigen Arzneimittel, tut man
nicht
nur dem betroffenen Menschen - seiner physischen und psychischen
Entwicklung
- einen großen Gefallen, sondern auch seiner ganzen Familie (bei
Kindern speziell weniger Probleme in der Erziehung, Schule, Gesundheit,
Selbstbewußtsein etc.). Je mehr die Öffentlichkeit diese
großartige
Heilweise verstehen und anerkennen wird, desto eher wird unsere
Volksgesundheit
in der Lage sein, langsam aber stetig wieder stabiler zu werden - ohne
große Kosten und vor allem ohne chemisch-bedingte Nebenwirkungen!
Die chronischen Leiden - und damit nicht zuletzt die Preisspirale im
Gesundheitswesen
- werden signifikant abnehmen!
Der Homöopathie soll die Zukunft
gehören!!!
"Klassische Homöopathie ist die modernste und
durchdachteste Methode,
um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Die Regierung
muß
sie in unserem Land fördern und unterstützen. Genauso wie
mein
Prinzip der Gewaltlosigkeit niemals scheitern wird, enttäuscht
auch
die Klassische Homöopathie nie.
Dr. Hahnemann besaß den genialen Geist und entwickelte eine
Methode,
in der es keine Begrenzung gibt, um das menschliche Leben zu retten.
Ich
verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und vor dem
großartigen
humanitären Werk, welches er schuf." MAHATMA GANDHI
"Logisches Denken verschafft uns keine Erkenntnis über
die wirkliche
Welt. Alle Erkenntnis der Wirklichkeit beginnt mit der Erfahrung und
endet
mit ihr. Alle Aussagen, zu denen man auf rein logischem Wege kommt,
sind,
was die Realität angeht, vollkommen leer." ALBERT EINSTEIN
"Ist durch einen Menschen eine ewige Idee in unsere an Zeit
und Raum
gebundene Wirklichkeit hereingeholt worden, so können Zeit und
Raum
ein solches Werk nie mehr begraben und einen solchen Menschen
ebensowenig.
Das Sternbild des Simile geht nicht mehr unter." HERBERT FRITSCHE
Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der
nüchternsten
Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie diente, bin ich
sicher frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden und so sage
ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine
Materie
an sich!
Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die
Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem
des
Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine
intelligente,
noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft
einen
bewußten, intelligenten Geist annehmen! Nicht die sichtbare aber
vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der
unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. So sehen Sie, meine
verehrten
Freunde, wie in unseren Tagen, in denen man nicht mehr an den Geist als
den Urgrund aller Schöpfung glaubt und darum in bitterer
Gottesferne
steht, gerade das Winzigste und Unsichtbare es ist, das die Wahrheit
wieder
aus dem Grabe materialistischen Stoffwahnes herausführt und die
Welt
verwandelt. MAX PLANCK
Man schaut nach ihm und sieht es
nicht:
Sein Name ist : Simile.
Man horcht nach ihm und hört es nicht:
Sein Name ist: Fein.
Man faßt nach ihm und greift es nicht:
Sein Name ist: Klein.
Diese drei kann man nicht trennen,
Sie sind vermischt und bilden Eines.
Wer sie in der Ideenwelt aufsucht, kann nichts mehr hinter ihnen
finden,
Wer sie in die geschaffene Wirklichkeit hineinverfolgt, nimmt keine
Trübung ihres Wesens wahr.
Grenzenlos quellend, kann man das Simile nie durch begriffliche Nennung
fassen und festlegen,
Ins Nicht-Wesen reicht es zurück.
Das ist es, das gestaltlose Gestalt heißt:
Ihm entgegenkommend, sieht man nicht sein Anlitz,
Ihm folgend, sieht man nicht seine Rückseite.
Wer es aber erfaßt, das Simile des Alten,
Der kann damit das Sein des Heute beherrschen
Und kann die Uranfänge erkennen:
Das ist des Simile durch alle Zeitenströme unbeirrbar laufender
Faden.
14. SPRUCH des TAO-TE-KING, frei nach RICHARD WILHELM
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