Klassische Homöopathie

AUDE SAPERE = WAGE ZU WISSEN
Der Zweck dieser Patienten-Information ist, Ihnen das Wissen über die echte Klassische Homöopathie zu vermitteln. Neues Wissen zu erlangen kann dabei manchmal sehr schmerzhaft sein,
denn die Wahrheit, die damit in Verbindung steht, ist ein scharfes Schwert!




Die jetzige Situation
Ein Teil der Wissenschaftler und Techniker unseres kleinen Planeten arbeitet und forscht in der Waffentechnik oder in deren Umkreis zur Errichtung einer immer perfekteren Menschen-, Material- und Umweltvernichtungsmaschinerie. Ein anderer, derzeit weit größerer Teil arbeitet auf friedlichen Gebieten wie Medizin, Verkehrs- und Transportwesen, Kommunikation, Bauwesen und in allen Bereichen, die unser Leben angenehm und schön gestalten. Aber auch dieser Teil produziert heute, global gesehen, mehr unerwünschte Nebenwirkungen als positive Ergebnisse. Die Medizin zum Beispiel macht mittlerweile wahrscheinlich mehr Menschen krank, als sie heilt (iatrogene Krankheiten). Den anderen Gebieten geht es nicht besser. Sie produzieren weiterhin Abfallstoffe, deren sie nicht mehr Herr werden, in der Hoffnung, morgen die Lösung zu finden. 
Die Schulmedizin ruht schon zu lange auf dem Gedanken der Krankheitsbekämpfung. Der Gedanke der Bekämpfung ist noch immer die Basis der heutigen Praxis und Forschung. Dadurch stagniert alles, dadurch gibt es kaum echte Heilungen. Diese sog. Schulmedizin, der man mit Sicherheit nicht Unrecht tut, wenn man behauptet, sie sei innerhalb der Naturwissenschaften wohl der einzige Zweig, der sich mehr auf Meinungen und Vermutungen als auf Gesetze und Prinzipien stützt, bekämpft mit immer stärkeren Mitteln die Auswirkungen der Krankheit. An den Nebenwirkungen und Spätfolgen sterben weltweit jährlich Millionen.
Wir alle müssen schnellstens um- und neudenken lernen! Alte, festgefahrene Denkschablonen dürfen nicht aus wissenschaftlichen Prestigegründen verteidigt werden, sondern wir müssen den Mut erlangen, um sie endlich loszulassen. Um einen neuen Weg zu finden oder besser gesagt, um in unserer Entwicklung weiter zu kommen, müssen wir unseren alten Standpunkt verlassen. Wir müssen das Alte loslassen, um das Neue ergreifen zu können. Die klassische Homöopathie erfordert und fordert dieses gänzlich andere Denken!!!
 

Vorbemerkungen
Leider ist nicht alles, was sich "homöopathisch" nennt oder über diese sanfte, effektivste und tiefgreifende Therapieform geschrieben und verbreitet wird, wirklich echte Homöopathie!
So sind manche Menschen der Meinung, es handle sich dabei um Kräuterheilkunde; andere glauben, Homöopathie habe einzig mit Ernährung und Diät zu tun; leider sind manche auch völlig ablehnend und herablassend gegenüber der Homöopathie eingestellt, und wieder andere denken, die Homöopathie eigne sich nur zur Behandlung leichter Beschwerden, während die "richtige" Medizin zur Behandlung ernsterer Probleme unerläßlich sei.
Alle diese Annahmen sind völlig unzutreffend und sind vor allem dann zu hören, wenn nur wenig oder gar nichts über die Homöopathie und die damit verbundene Philosophie bekannt ist!!!

Wodurch unterscheidet sie sich nun von allen anderen medizinischen und naturheilkundlichen Disziplinen und was können wir damit erreichen? Was ist Homöopathie wirklich?
 

Ursprüngliches über die Homöopathie
Schon seit Urzeiten wurde dieses Heilverfahren instinktiv angewandt. Es wird schon in den ältesten uns bekannten Schriften, den Veden (3. Jahrtausend vor Christi Geburt), erwähnt. Schon dort wurde das Ähnlichkeitsprinzip als Heilprinzip festgelegt. Auch viele andere große Geister wie Hippokrates, Paracelsus u.a. haben im Laufe der Jahrtausende das Ähnlichkeitsprinzip und das Gesetz von der geringen Dosis erkannt.
Doch all diese Beobachtungen waren noch zu einseitig auf den körperlichen Bereich beschränkt und noch zu pathologisch, um mit ihnen bei der Vielfalt von Krankheitszuständen damals präzise arbeiten zu können.

Dr. med. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (geb.: 10.04.1755 in Meißen, gest.: 02.07.1843 in Paris), deutscher Arzt, Chemiker, Pharmazeut und Übersetzer vieler wissenschaftlicher Werke, seiner Zeit um viele Jahrhunderte voraus, ist der Begründer der Homöopathie. Er hat dieses Ähnlichkeitsgesetz vor über 200 Jahren entdeckt, an sich selbst ausprobiert, wissenschaftlich erforscht und an unzähligen Patienten verifiziert.
Er prägte die Begriffe "Homöopathie" und "Allopathie", um die Homöopathie von allen anderen medizinischen Begriffen abzugrenzen. Das Wort Homöopathie stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "ähnliches Leiden" (homoios = ähnlich, pathos = Leiden).

Hier können wir den bedeutenden Unterschied zu allen anderen Denkansätzen erkennen, denn in der Homöopathie wird nicht die diagnostizierte Krankheit, sondern der Mensch als Ganzes behandelt. Es wird nur das Arzneimittel hergenommen, welches am gesunden Menschen ähnliche Anzeichen und Symptome hervorruft, wie sie bei einem kranken Menschen derzeit existieren.

In seinem Hauptwerk, "Organon der Heilkunst", hat Hahnemann die Gesetzmäßigkeiten der Homöopathie festgelegt und Anweisungen für die Therapie gegeben:
"Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfall eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll!"

SIMILIA SIMILIBUS CURENTUR = Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden!

Die Therapie zielt auf eine schnelle und bleibende Heilung ohne Nebenwirkungen; die Störung wird nicht unterdrückt und tritt deshalb auch nicht wieder auf. Dies gilt insbesondere für die akuten Krankheiten; für die chronischen Krankheiten sind noch weitere Gesetzmäßigkeiten von größter Wichtigkeit.
 

Jede Krankheit ist eine Verstimmung der Lebenskraft!
Zunächst müssen wir uns einmal Gedanken darüber zu machen, was Krankheit überhaupt ist und was es mit der Ähnlichkeit auf sich hat.

Hierzu ist es sinnvoll, vorab die Frage zu klären, was einen lebendigen Organismus von einem toten Organismus, unterscheidet. Rein chemisch betrachtet, gibt es im Augenblick des Todes und kurz danach keinen Unterschied! Materiell ist alles noch beim Alten; trotzdem ist der Organismus tot!
Die Kraft, welche diese an sich tote Materie belebt, welche all ihre Bauelemente - wie Atome, Moleküle, Zellen, Organe - in Harmonie einander zuordnet und ihnen sagt, was zu tun ist, ist verschwunden!

DAS GANZE IST MEHR ALS DIE SUMME ALLER TEILE!!!

Diese Kraft hat Hahnemann "Lebenskraft" oder "Lebensprinzip", die "Dynamis" genannt. Ohne sie gibt es keinen lebenden pflanzlichen, tierischen oder menschlichen Organismus; sie ist die Kraft, welche die gesamte "Körperchemie" dirigiert, koordiniert und das Materielle zu einem belebten Wesen macht.
Sie ist etwas Immaterielles, etwas Dynamisches, Energetisches, Geistartiges!
Sie ist vergleichbar mit dem Funksignal, das eine tonnenschwere Raumstation, einen Satelliten im All steuert. Auch in diesem Funksignal ist kein einziges Teilchen Materie enthalten!
Wenn nun der Mensch erkrankt, so ist ursprünglich nur diese geistartige Lebenskraft durch den dem Leben feindlichen, dynamischen Einfluß eines krankmachenden Agens verstimmt. Hahnemann fand in seinen über 50-jährigen wissenschaftlichen, akribischen Forschungen heraus, daß die örtlichen Krankheitser-scheinungen, die "Symtome und Zeichen", gar nicht die eigentliche Krankheit selber sind, sondern ihr nach außen sicht- und fühlbarer Ausdruck. Erst wenn die Lebenskraft aus der Harmonie geraten ist und ein gewisser Nährboden für Mikroorganismen geschaffen wurde, können Bakterien, Viren, Pilze und dergleiche "angreifen". Nicht aufgrund der Viren wird der Mensch krank, sondern umgekehrt!!! Die Viren vermehren sich überproportional schnell, weil die natürliche Harmonie und Ordnung im Organismus durcheinander geraten! Die Mikroorganismen sind demnach nur Indikatoren der Erkrankung, nicht aber deren Initiatoren!

Krankheit ist also nichts Materielles! Krankheit ist etwas Energetisches! Etwas Nicht-Sichtbares, etwas Nicht-Substanzielles! Nur bei fortdauernder Krankheit entstehen pathologische Gewebeveränderungen, sogenannte Endzustände, welche dann selbstverständlich auch objektiv sicht- und meßbar sind.

Der bekannte Atomtheoretiker Heitler hat das für die heutige Zeit begriffen, wenn er am Ende seines Lebens resümierte: "Wenn wir in das Lebendige kommen wollen, müssen wir die Türe zu einer anderen Landschaft aufstoßen!"

In der modernen Physik (Quanten- und Hochmolekularphysik) zeigt Materie je nach Perspektive des Betrachters entweder partikel- oder wellenartige Muster. Dies beweist, daß Materie nicht einfach nur fest ist. Die Physiker bezeichnen Materie heute als einen stationären Schwingungszustand der Energie. Materie ist also nicht passiv und träge, wie wir zu denken geneigt waren, sondern vibriert in Übereinstimmung mit bestimmten rhythmischen Energiemustern. Materie ist dynamisch!!! Die Quantenphysik zeigt, daß Materiepartikel während des beschleunigten Kollisionsprozesses von Partikel entstehen und zerstört werden und daß ihre Masse in Energie umgewandelt wird (masselose Teilchen: Neutrino, Graviton, Photon, Gluon).

Der Mensch ist eine Einheit, welche gleichermaßen Körper, Seele und Geist umfaßt. Dieses harmonische Ganze ist mehr als nur die Summe seiner Teile! Der Mensch hat seinen festen Platz in der Natur und ist fester Teil des Kosmos, unterliegt damit auch den Gesetzmäßigkeiten.
 

Heilung - statt Unterdrückung der Symptome!
Wenn Krankheit nun nichts Materielles ist, können wir diese dann mit grobstofflichen Arzneimitteln, sozusagen mit chemischen Keulen, behandeln und korrigieren? Sind wir überhaupt in der Lage, lokal gegen körperliche Störungen vorzugehen, wenn "Krankheit" eigentlich etwas Inneres, zentral Gesteuertes ist und sich bei längerer Dauer nur anhand einiger Symptome objektiv außen an der Peripherie zeigt? (Bei diesen Betrachtungen sind selbstverständlich Verletzungen ausgeschlossen; diese sind aber auch keine Krankheiten im eigentlichen Sinne!)

Mit dem Erfassen derartiger Gedankengänge tun sich die heutigen Mediziner der sogenannten "modernen Schule" schwer! Sie "schießen" immer noch mit mehr oder weniger schweren "Geschützen" (chem. Mittel) gegen den vermeintlichen Feind von außen (Mikrobe, Virus, Bakterie, Pilz, Chlamydie) und meinen, wenn die lokalen organischen Erscheinungen "weg", daß heißt labortechnisch nicht mehr nachzuweisen seien, dann bestünde auch die Krankheit nicht mehr.

Weit gefehlt!!! In vielen Fällen ist mit dem Verschwinden der äußerlichen Symptome die Krankheit ins Innere getrieben worden. Sie manifestiert sich nun an lebenswichtigeren Stellen des Organismus und ist bei weitem schwerer zu therapieren! So wird häufig aus einem vermeintlich geheilten Ekzem ein handfestes Asthma, aus einer Fieberunterdrückung mittels Zäpfchen eine chronische Bronchitis, und dergleichen mehr.

Das diese Zusammenhänge so eindeutig genannt werden können, liegt an den natürlichen Gesetzmäßigkeiten, welche "Klassische Homöopathen" tagtäglich in ihrer Praxis erleben können! Schulmedizinische Unterdrückung der Symptome - Heilung in keiner Weise! Der Patient ist von einer "leichten" Krankheit befreit; dafür hat er sich eine schwerere zugezogen. Und dies zumeist durch das heutige Unverständnis hinsichtlich des Krankheitsbegriffes und den daraus abgeleiteten Arzneimitteln und Therapieverfahren!
Um nun Krankheit wahrhaftig begegnen zu können, bedarf es selbstverständlich auch energetischer Heilmittel! Erinnern wir uns: Die Lebenskraft ist verstimmt - etwas Immaterielles! Nur sie gilt es zu korrigieren! Dies kann nun nicht über grobstoffliche chem. Arzneimittel erfolgen, sondern hat ausschließlich mittels entmaterialisierter, dynamisierter Arzneimittel zu geschehen.

Genau dies geschieht in der Homöopathie!!! In den dynamisierten Arzneimitteln ist, je nach Potenz - das heißt Verdünnungsstufe und Dynamisierung - statistisch gesehen, fast kein oder überhaupt kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr enthalten. Die Arznei ist entmaterialisiert; die energetische, geistartige Information hat sich auf die Trägersubstanz (Alkohol oder Milchzuckerstreukügelchen (Globuli)) übertragen (geistartige Imprägnation). Ein chemischer Nachweis kann die Ausgangssubstanz in dem Arzneiträger nicht mehr ausmachen. Rein chemisch gesehen, unterscheidet sich das Arzneimittel nicht von einem ganz normalen Alkohol oder einem anderen Homöopathikum. Und trotzdem besteht ein Riesenunterschied in der Wirkung!!!

Durch stufenweises Verdünnen und begleitendes Verschütteln oder Verreiben werden die Arzneien in einen besonderen Zustand versetzt, der zu einer Entfaltung neuer Kräfte führt, welche über den materiellen Wirkungsgrad des eigentlichen Mittels weit hinausgehen. Aus diesem Grunde nannte Hahnemann seine Verdünnungen "Potenzen" (lat. potentia = Kraft).
All dies ist für die Anhänger der agnostischen Weltanschauung schwer nachzuvollziehen. So wurde der Homöopathie von Anfang an vorgeworfen, sie basiere auf Suggestion und habe etwas Okkultes an sich: Man müsse eben daran glauben! In den homöopathischen Arzneimitteln sei nachweislich "nichts mehr drin" - reiner Alkohol könne nicht arzneilich wirken, alles unterliege dem Placebo-Effekt! - Wäre das Placebo wirklich so ein machtvolles Medikament, warum wird dann seine planmäßige Anwendung nicht an den schulmedizinischen Universitäten gelehrt und warum wird dann nicht die Anwendung aller chemischen Mittel mit all ihren Nebenwirkungen verboten? - Rein chemisch betrachtet, haben die Neider und Gegner der Homöopathie sogar recht! Ab einer bestimmten Potenzhöhe (D23, C12, LM6) ist wirklich kein einziges Stück Materie mehr in dem Mittel enthalten. Trotzdem ist in einem homöopathisch aufbereiteten Arzneimittel doch etwas drin, wodurch sich dieses von reinem Alkohol sehr wohl unterscheidet: Energie, die geistartige Information eines ganz bestimmten entmaterialisierten Stoffes (physikalische Natur des Potenzierungsphänomens)!

Beim Zerlegen einer Schallplatte werden wir nur gepreßten Kunststoff , nicht aber die Musik vorfinden. Genauso vergeblich sucht man bei einem homöopathischen Mittel die Ursubstanz oder die Urtinktur. Weingeist oder Milchzucker sind nur die Informationsträger, so wie Kunststoff lediglich der Tonträger ist, und nicht die Musik selbst darstellt.

Quantenphysikalisch können wir den Potenzierungseffekt mit dem beschleunigten Kollisionsprozeß von Partikeln erklären. Eine einfache Verdünnung würde das Mittel in seiner Wirkung nur abschwächen, während die mit der Verdünnung einhergehende Verschüttelung Energie aus der Masse der Heilmittelsubstanz herauslöst und auf die Trägerflüssigkeit überträgt!

Hahnemann hat vor über 200 Jahren entdeckt, daß bestimmte Naturstoffe, in kräftigen Dosen regelmäßig eingenommen, am gesunden Menschen Krankheitserscheinungen erzeugen, welche für den eingenommenen Stoff charakteristisch sind. So, wie wir aus dem täglichen Leben wissen, daß Kaffee Herzklopfen und Schlaflosigkeit, die Küchenzwiebel beim Schneiden Augentränen und Fließschnupfen erzeugen, so kann man für sehr viele Substanzen beobachten, daß sie bestimmte Symptome hervorbringen, die nach dem Absetzen innerhalb einer bestimmten Zeit wieder von selbst verschwinden.

Alle Mittel werden zuvor mit größter Sorgfalt und durch systematisches Prüfen am gesunden Menschen erprobt - und nicht an Versuchstieren im Labor!!! Erstens sind Tierversuche und Tierexperimente absolut unvertretbar und zudem unnötig in der Homöopathie und zweitens sind Tierexperimente nicht zwangsläufig auf den Menschen übertragbar, wie uns die Schulmedizin immer weiß machen will!
Durch genaues Beobachten und Notieren der aufgetretenen Symptome entstanden so die Homöopathischen Arzneimittelbilder, die in den Arzneimittellehren schriftlich festgehalten sind. Diese Arzneimittelbilder sind lebendige Beschreibungen, welche die Wirkungen der jeweiligen Substanz auf den menschlichen Organismus aufzeigen. Für Sulfur beispielsweise - Schwefel in potenzierter Form - , einem der "allergrößten" homöopathischen Arzneimittel, werden ca. 12.315 Symptome angeführt!

Diese Symptome sind keineswegs nur objektive, das heißt mit wissenschaftlichen anerkannten Methoden nachprüfbare oder sichtbare, fühlbare Symptome, sondern hier spielen auch die rein subjektiven Empfindungen und Gefühle des Patienten eine ganz große Rolle. Oder besser gesagt: Gerade diese subjektiven Symptome haben für die Arzneimittelwahl häufig einen viel höheren Stellenwert als die objektiven! Durch sie wird der Patient individualisiert; er unterscheidet sich von seinem Leidensgenossen in ganz kleinen, für den gewöhnlichen Arzt, unscheinbaren Dingen. So spielen individuelle Empfindungen, signifikante Gemütssymptome, Verlangen und Abneigungen hinsichtlich bestimmter Nahrungsmittel, Einbildungen, Träume und vieles mehr eine zentrale Rolle.

Das Ähnlichkeitsgesetz besagt nun, daß nur derjenige Stoff in der Lage ist, einen kranken Menschen zu heilen, dessen Arzneimittelbild dem Symptomenbild des Patienten am ähnlichsten ist. Mit dem Symptomenbild des kranken Menschen sind nun nicht nur die organischen Läsionen und unsichtbaren Erscheinungen gemeint, sondern auch alle subjektiven Dinge, wie das Verlangen nach kalter Milch oder das Gefühl des Abwärtsdrängens im Unterleib der Frau, als ob "alles heraustreten wollte". Gerade bei diesem letzten Symptom, das recht häufig anzutreffen und sehr ernst zu nehmen ist, würde jeder Schulmediziner lächeln und nach negativem Befund die Patientin als "Hypochonder" abtun.
 

Homöopathie ist Individualtherapie!
Nehmen wir z.B. eine Bronchitis. Sobald der Schulmediziner die Bronchitis diagnostiziert hat, fällt er die therapeutische Entscheidung aufgrund des Lokalbefundes. Ein Antibiotikum wird in der Regel rasch helfen, und Behandler und Patient sind zufrieden. Die Krankheit ist bekämpft, die Symptomatik verschwunden. Man könnte glauben, es sei ein Sieg über die Krankheit erfolgt. Doch dieser Zustand ist nur vergleichbar mit dem Sieg über Rebellierende. Lediglich die Manifestation des Aufstandes wurde beseitigt, nicht aber die Ursache des Aufstandes! Nach der Unterdrückung der Bronchitis tritt ein neuer Krankheitszustand auf. Das Krankheitsgeschehen verlagert sich und tritt in tiefer liegende, gravierendere Bereiche ein. So entstehen chronische Krankheiten, die sich oft in nicht mehr heilbare Zustände entwickeln bzw. iatrogene Krankheiten (Iatros kommt aus dem Griechischen und heißt Arzt - es sind also Krankheiten, die auf ärztliche Behandlungsfehler zurückzuführen sind!).

In der Homöopathie erhalten 10 Bronchitispatienten mit Sicherheit 10 verschiedene Arzneimittel. Sie alle haben Bronchitis, das heißt Symptome, welche die Art der Krankheit grob schematisieren. Aber jeder Bronchitispatient unterscheidet sich in ganz individuellen Punkten von allen anderen: Der eine hat einen linksseitigen Kopfschmerz, der andere einen rechtsseitigen; ein weiterer hat Schweißausbrüche während des Fiebers, ein anderer schwitzt überhaupt nicht, hat nur trockene Hitze; ein dritter mag nichts trinken, obwohl er sehr viel schwitzt; ein weiterer verlangt nur nach eisgekühlten Getränken, erbricht sie aber sofort wieder und so weiter.

Kein Fall gleicht dem anderen! Und doch haben sie alle Bronchitis! Erhält jeder Kranke sein individuelles Mittel wird baldige Besserung eintreten. Die durch dieses Mittel ausgelöste Information, die dem Körper aufgrund der richtigen Simile-Wahl - der Wahl des ähnlichen Arzneimittels - aufgeprägt wird, verbindet sich mit der gestörten Lebenskraft, bringt diese wieder in ihre "richtige Schwingung", so daß sie die Krankheit aus eigenem Antrieb schrittweise zurücknehmen kann - ohne jegliche Nebenwirkungen!!!

Die Basis der naturwissenschaftlichen Medizin ruht heute noch immer auf der streng kausalen Physik von Galilei und Newton des vorherigen Jahrhunderts. Inzwischen haben sich jedoch die Grundlagen der klassischen naturwissenschaftlichen Fächer, Physik und Chemie, entscheidend weiterentwickelt. Wir sind über die Quantenphysik in das Zeitalter der Informationsentwicklung eingetreten, in dem sich die Homöopathie bereits seit über 200 Jahren befindet, während die Medizin noch immer Vorstellungen des 19. Jahrhunderts anhängt. Die Homöopathie erfüllte schon immer alle Voraussetzungen, so wie man sie heute in den wirklich modernen Wissenschaften fordert.

"Das höchste Ideal der Heilung ist schnelle, sanfte, dauerhafte Wiederherstellung der Gesundheit,
oder Hebung und Vernichtung der Krankheit in ihrem ganzen Umfange auf dem
kürzesten, zuverlässigsten, unnachteiligsten Wege nach deutlich einzusehenden Gründen!!!"

Und dies kann nur auf Basis des energetischen Prinzips geschafft werden!!!

Eine Arznei ist also nicht homöopathisch, weil sie verdünnt und dynamisiert ist und in kleinsten Dosen eingenommen wird, sondern sie ist homöopathisch, weil sie aufgrund des Ähnlichkeitsprinzips ausgewählt wurde! Ein himmelweiter Unterschied, der nur von den wenigsten verstanden wird!

Ein dynamisiertes Arzneimittel zeigt bei einem Patienten immer Wirkung, sofern es nach dem Ähnlichkeitsprinzip verordnet wird. Und das auch ohne Suggestion, ohne daran zu glauben! Es wirkt sogar bei Säuglingen, Kindern, Tieren und Pflanzen; selbst bei Ohnmächtigen oder Feten im Mutterleib!

Der berühmte amerikanische Homöopath Kent sagt es ganz prägnant: "Jegliche Suggestion versagt, wenn das Mittel nicht paßt", wenn es also nicht das Simile des Menschen war, sondern etwa nur organbezogen ausgesucht wurde.
 

Die akuten Krankheiten
Das bisher gesagte gilt vom Prinzip her gleichermaßen für akute wie für chronische Krankheiten und für alle Prozesse, die dazwischen liegen. Die Basis für die Homöopathie ist das richtige Simile!

Das bedeutet für den Behandler einen recht großen Aufwand und viel Aufmerksamkeit. Bei akuten Krankheiten läuft dies verhältnismäßig überschaubar ab; hier werden alle Veränderungen seit bestehen der Krankheit eruiert und für die Arzneimittelbestimmung herangezogen. Dabei sind selbstverständlich nicht alle Symptome als gleichwertig zu betrachten! Es gibt immer eine strenge Hierarchisierung, die in jedem individuellen Fall vom Therapeuten zu erkennen ist! So spielen etwaige Krankheitsauslöser - wie eine Verkühlung, Durchnässung, Luftzug, Ärger, Schreck, Kummer, Überanstrengung oder etwa eine Unterdrückung durch schwere Medikamente - eine zentrale Rolle. Die Aufgabe des Homöopathen besteht nun darin, dasjenige Mittel zu bestimmen, das in seinen charakteristischen Symptomen dem Wesen der Krankheit am nächsten kommt, die Idee der Krankheit also erfaßt. Nur dieses Mittel wird die Krankheit in kurzer Zeit zurücknehmen können.

Eine erste Wirkung des homöopathischen Arzneimittels ist innerhalb sehr kurzer Zeit, nach ca. ein bis zwei Stunden, häufig sogar noch schneller, zu erwarten. Ist dies nicht der Fall, so war es das falsche Mittel!
 

Die chronischen Krankheiten
Etwas diffiziler verhält es sich bei einer chronischen Behandlung. Hier geht es um Neigungen oder Veranlagungen. Nicht die akute Mittelohrentzündung oder Migräne wird behandelt, sondern die Veranlagung, immer wieder daran zu erkranken. Ist das Terrain einmal gesäubert, so besteht keine weitere Veranlassung, fortlaufend an derartigen Erkrankungen zu leiden!

Bei der chronischen Behandlung ist ein erhebliches Maß an Mehraufwand zu betreiben, um die Idee der Krankheit aufzuspüren. Alle Krankheiten und Symptome, welche der Patient im Verlaufe seines Lebens hatte oder noch hat, spielen hier eine große Rolle. - Damit nicht genug! Sogar die Krankheiten der Blutsverwandschaft gehen mit in die auszuwertenden Krankheiten ein! Die Tuberkulose der Großmutter, der an Lungenentzündung verstorbene Vater oder das Heimsuchen der Syphilis einzelner Familienmitglieder im ersten Weltkrieg sind von großer Wichtigkeit!

Dies ist einmalig in der Welt der Medizin und gilt für keine andere Behandlungsform!

Oft ist aufgrund der familiären Prädisposition schon eine ganz bestimmte Therapierichtung zu erkennen, denn bei chronischen Leiden sind nicht unbedingt alle Symptome in ihrer Gesamtheit en bloc zu werten, sondern "abgestuft" auf der Basis der zugrunde liegenden Miasmen (chronische Grundkrankheiten)!

Hahnemann hat in seinem jahrelangen Bestreben, die Wahrheit zu finden, entdeckt, daß alle chronischen Krankheiten auf nur drei chronische Grundkrankheiten, die sogenannten Miasmen, zurückgehen (Psora, Sykosis, Syphilitische Konstitution; später erweitert um die Tuberkulinie). Sie sind der Schlüssel zu allen chronischen Leiden und damit auch zu erfolgreicher Therapie und Heilung! Bezogen auf Geistes- und Gemütskrankheiten bestätigt dies im Prinzip auch der Psychoanalytiker Freud gegen Ende seines Lebens - gute 100 Jahre nach Hahnemann - mit der Feststellung, daß bei etwa 50% seiner depressiven und psychotischen Patienten in der familiären Vorgeschichte die Syphilis präsent ist!

Es würde an dieser Stelle den Rahmen einer Patienteninformation sprengen, allzu tief in diese Gesetzmäßigkeiten einzusteigen. Nur soviel sei gesagt; daß es zwei venerische Miasmen gibt, daß heißt Miasmen, die auf dem Geschlechtswege übertragen werden, und ein Nicht-venerisches. Dies sind zum einen das syphilitische Miasma und zum anderen die chronische Gonorrhoe, die sogenannte Sykosis. Sie ergreifen mit der Zeit den gesamten Organismus und sind keineswegs nur Geschlechtskrankheiten, wie die landläufige Meinung ist. Besser wäre, sie als Krankheiten zu bezeichnen, welche auf dem Geschlechtswege übertragen werden. - Das dritte Miasma ist die Psora, das innere Krätze-Siechtum, ein von Hahnemann gewählter Begriff für sämtliche Folgen von Unterdrückung und funktionellen Störungen. Die Psora wird schon allein durch Hautkontakt übertragen und hat einen fest umrissenen Charakter, so wie die beiden anderen Miasmen auch, ist aber - im Gegensatz zu den anderen - das Grundübel schlechthin. - Am Anfang war die Psora!!!

Die Miasmen können entweder ererbt und / oder im Laufe des Lebens erworben werden. Häufig verbinden sie sich untereinander und verschmelzen zu einer schwer trennbaren Einheit. Sie haben das Bestreben, die Lebenskraft für ihre eigenen zerstörerischen Absichten zu mißbrauchen. Aus eigenem Antrieb kann sich diese nicht aus der Unterjochung befreien! Chronische Krankheiten haben also niemals die Tendenz, von selbst zu heilen (akute Krankheiten indessen immer!). Sie sind immer gegenwärtig und schreiten ständig weiter fort, häufig schleichend und mit vielen latenten - nicht in Erscheinung tretenden - Phasen. Das Ende ist erst der Tod!

Wenn bestimmte Beschwerden bei Ihnen immer wieder auftreten, brauchen Sie eine Behandlung, die weit umfassender ist und weit tiefer geht. Eine solche Behandlung wird Konstitutionsbehandlung genannt. Wir können nur jedem, der an der Homöopathie Interesse gefunden hat, raten, sich für eine solche tiefgehende Behandlung zu entscheiden, statt an einzelnen Beschwerden ständig nur "herumdoktern" zu lassen. Die hier und dort auftretenden Beschwerden sind nämlich meist keine Einzelbeschwerden, sondern Zeichen eines tieferen, noch unbekannten Krankheitsgeschehens.

Die ursächlichste Ursache ist stets zu erfassen!

Chronische Krankheiten sind also immer unter der ererbten oder erworbenen miasmatischen Belastung zu beurteilen! Darüber hinaus ist vom Homöopathen festzustellen, welches Miasma derzeit aktiv ist und darum zuerst behandelt werden muß. Nur diejenigen Symptome, welche für das aktive Miasma relevant sind, können für diesen Schritt der Therapie herangezogen werden. Die anderen Symptome werden zeitweilig zurückgestellt!

Im Verlauf der chronischen Behandlung kann es daher zu Miasmenwechseln kommen, das heißt, das zuvor akute Miasma tritt zurück und ein anderes erhebt sein Haupt, da unsere Patienten in den seltensten Fällen einmiasmatisch sind. Dann ist es selbstverständlich an der Zeit, auch das Arzneimittel zu wechseln.
 

Das Chronische - die Domäne der Klassischen Homöopathie
In der Klassischen Homöopathie geht es also in erster Linie nicht darum, eine akute Erkrankung schnell zu kurieren, ohne schwere allopathische Medikamente einzusetzen. Das kann sie natürlich auch! Doch es geht um viel mehr!!!

Primäres Ziel ist es, die Veranlagung zu bestimmten Erkrankungen zu nehmen! Dies erfolgt mit einer homöopathischen chronisch-miasmatischen Behandlung! Erst dann wird sich allmählich echte, bleibende Gesundheit einstellen, das heißt, der Mensch wird nie wieder derartige Krankheiten bekommen!

Die Klassische Homöopathie umfaßt deshalb vor allem diejenigen Krankheiten, mit denen die offizielle Medizin nicht zurecht kommt, an denen sie immer wieder scheitern. Das sind hauptsächlich:

*chronische Krankheiten, auch wenn sie schon Jahrzehnte lang bestehen, wie Weichteil- und Gelenkrheumatismus, alle Hautkrankheiten, Asthma, Arthritis, Depressionen, Stoffwechselstörungen...
*sehr hartnäckige und therapieresistente Erkrankungen
*ständige wiederkehrende (rezidivierende) Erkrankungen, wie die Neigung zu Anginen, Mandelentzündungen, Mittelohrentzündungen, etc.; dauernde Erkältungsneigungen, häufige Blasenentzündungen, Migräne, Menstruationsbeschwerden, gynäkologische Erkrankungen bis hin zur Neigung zu Fehl- und Frühgeburten, Sterilität und Impotenz...
*Allergien jeder Genese, wie Heuschnupfen, Neurodermitis, Nickelallergie, Nahrungsmittelallergien...
*Ängste, z.B. vor Dunkelheit, Tieren, Insekten, Krebs, Alleinsein, Fliegen, Tunnel...
*Entwicklungsrückstände bei Kindern, Impffolgen jeglicher Art
*Auffälligkeiten im seelisch-geistigen Bereich, wie sehr ausgeprägte Aggressivität, große Unruhe, Unkonzentriertheit, Unausgeglichenheit, Hyperaktivität, Legasthenie und vieles mehr.

Hier kann die Homöopathie - richtig betrieben - "wahre Wunder wirken". Auch Fälle, die von der offiziellen Medizin längst aufgegeben wurden, haben noch gute Chancen, richtig geheilt zu werden. Dabei wird das Wort Heilung in seinem ursprünglichen Sinne verstanden: Der Mensch ist von seiner Krankheit bzw. von der Neigung zu erkranken befreit; es tritt kein anderer Krankheitsprozeß an ihre Stelle. Es handelt sich also um keine Krankheitsverschiebung!
 

Klassische Homöopathie und gesunde Kinder
Überfüllte Wartezimmer, wenig Zeit, nicht Ernstnehmen der Beobachtungen und Fragen der Eltern, schnelle Verschreibung von Medikamenten, Unterdrückung von Problemen anstelle von Heilung - das ist der Alltag in einer kinderärztlichen Praxis. Allergien und sonstige chronische Erkrankungen sind stark am Zunehmen, Infekte und Kinderkrankheiten kehren trotz schulmedizinischer Behandlung immer wieder zurück (Fälle von Kindern, die bis zu 9mal an Scharlach erkranken, kommen immer häufiger vor), psychische Auffälligkeiten bei Kindern sind weit verbreitet. Bereits Kleinkinder erhalten nicht selten bei Schlafproblemen oder Hyperaktivität schon Beruhigungsmittel, viele Schulkinder stehen heute regelmäßig unter Medikamenten, auch Psychopharmaka sind keine Seltenheit. Zu Recht macht sich Unzufriedenheit bei den Eltern breit, und die Sorge der Eltern um das Wohl ihrer Kinder regt zum Nachdenken an, welcher Weg in der zukünftigen Behandlung der Kinder eingeschlagen werden soll. Es ist keine Seltenheit, daß Eltern bei der ersten Vorstellung in einer homöopathischen Praxis erzählen, daß das Kind bereits im ersten Lebensjahr bis zu 6mal Antibiotika wegen immer wiederkehrender Infekte erhalten hat, daß die Infekte aber immer bald danach wieder auftraten. Gerade der Mißbrauch von Antibiotika und Cortison ist enorm weit verbreitet und führt zu weitaus größeren Problemen (zunehmende Resistenzen!).

Ziel der homöopathischen Behandlung ist immer die Heilung, und zwar schnell, sanft, dauerhaft, ohne Nachteile für den Menschen. Viele Eltern haben Sorge, daß ihre Kinder mit den homöopathischen Mitteln umgekrempelt werden, daß sie fremdbestimmt werden und am Ende nicht mehr sie selber sind. Diese Sorge ist bei Komplexmitteln oder der öfteren täglichen Einnahme (3mal 5 Globuli täglich) angebracht, da hier die Information des Mittels in die Ganzheit des Individuums eingebrannt wird bzw. den Menschen verwirrt. Aus diesen Gründen raten wir ausschließlich zu einer "Klassisch Homöopathischen Behandlung"! Hier stellt jedes Kind von Beginn seines Lebens eine unverwechselbare Persönlichkeit dar, und so soll es selbstverständlich auch bleiben. So, wie Eltern ihre Kinder auch nicht nach ihren Vorstellungen und nach ihren ungelebten Träumen formen, sondern ihnen helfen sollen, ihr eigenes Selbst zu entwickeln, also zu dem Menschen zu werden, der sie werden können, genauso zielt eine klassische homöopathische Behandlung nicht darauf ab, das Kind als Persönlichkeit zu verändern, sondern das Ziel einer Behandlung ist, daß das Kind zu einem inneren Gleichgewicht finden kann, daß es sich möglichst ungestört entwickeln kann, und seine Begabungen und seine Kreativität leben kann. Selbstverständlich kann es auch nie darum gehen, die gesunden Anteile des Kindes zu verändern. Nur das, was aus dem Gleichgewicht geraten ist, braucht Unterstützung zu seiner Gesundung. Deshalb ist die Grundfrage einer Behandlung immer: "Was ist es überhaupt, was behandelt werden muß?"

Anhand von einigen Beispielen kann dies deutlicher werden:
*Das übermäßig schüchterne Kind soll seine Sensibilität bewahren können, jedoch in seinem Selbstvertauen so gestärkt werden, das es am Leben und an der Gesellschaft teilhaben kann. Es sollte so stark werden, daß es sich nicht in die Isolation zurückziehen muß.
*Der Rabauke soll natürlich auch nicht zum Duckmäuser werden, denn seine Lebendigkeit und Kraft gibt dem Kind ja die Möglichkeit, das Leben in sich aufzunehmen. Wenn es dabei aber andere Menschen überrennt und nur noch sich selbst sieht, wird es irgendwann zur Folge haben, daß keiner mehr mit so einem Rabauken etwas zu tun haben will.
*Der "Beisser" einer Kindergruppe muß andere Formen der Aggression und des Auf-sich-Aufmerksam-machens finden, ansonsten wird er die Ablehnung der anderen schmerzlich zu spüren bekommen.
*Für das übermäßig brave Kind ist es der Weg in die Heilung, wenn es unbequemer wird und sich auch einmal wehrt.

Auf der körperlichen Ebene zielt die homöopathische Behandlung auf eine Stärkung des Immunsystems ab, die Abwehrkraft des Organismus wird deutlich höher. Die Erfahrung des homöopathischen Alltags zeigt, daß dies mit den konstitutionellen Mitteln sehr gut zu erreichen ist. Grundsätzlich gesehen, lassen sich die Miasmen zu jedem Zeitpunkt des Lebens beseitigen. Naturgemäß tut sich ein Kind dabei wesentlich leichter, denn zum einen ist die Symptomatik nicht durch langjährigen Konsum schwerer allopathischer Medikamente oder andere Einflüsse verwischt, und zum anderen reagiert seine Lebenskraft in der Regel viel schneller als beim Erwachsenen. So gesehen, sollte man schon im frühen Kindesalter mit einer chronischen miasmatischen Behandlung beginnen und dauerhafte Heilung erzielen, sofern Beschwerden auf eine miasmatische Belastung aufmerksam machen.

Da die Miasmen auch erblich weitergegeben werden, gibt es einen noch günstigeren Zeitpunkt, gesunden Kindern das Leben zu schenken: vor der Zeugung des Kindes! Hiermit ist nun nicht der unmittelbare Zeitpunkt vor dem Akt der Zeugung zu verstehen, sondern die zukünftigen Eltern sind gut beraten, sich schon Jahre vor der Gründung einer Familie chronisch behandeln zu lassen, sofern die Familienanamnese dies anzeigt. Dadurch werden die chronischen Miasmen abgetragen und können nicht auf das noch Ungeborene übergreifen. Ist der Zeitpunkt vor der Zeugung verpaßt, so bietet sich mit dem Verlauf der Schwangerschaft der nächst günstige Zeitpunkt einer Behandlungsaufnahme an. "Während der Schwangerschaft spricht das Miasma eine deutliche Sprache", das wissen alle Klassischen Homöopathen. Hier kann man also etwas für die werdende Mutter tun, was in jedem Fall auch dem ungeborenen Kind zugute kommt, denn dieses erhält alle Vitalität von der Mutter. Der miasmatische Einfluß des Vaters kann allerdings hier nicht mehr erfaßt werden. Selbstverständlich kann auch Homöopathie zur Unterstützung während der Entbindung angewandt werden. In der Regel kommt es aber bei chronisch homöopathisch vorbehandelten Müttern zu keinerlei Schwierigkeiten, so daß während der Geburt auf akute Homöopathika verzichtet werden kann.
 

Selbstbehandlung / Austesten von Arzneimitteln
Grundsätzlich besteht bei uns derzeit eine große Tendenz zur Selbstbehandlung. Der Markt bietet immer mehr Bücher unter dem Titel "Selbstheilung" an. Diese Versprechungen sind in aller Regel zu hoch gegriffen und appellieren eher an unsere Allmachtsphantasien als an unsere Realität. Es ist immer schwierig, in der eigenen Familie zu behandeln. Man ist zu nahe am Geschehen, die Gefühle sind so dominant, so daß man sich leicht mit den anderen Personen verstrickt. Auch Homöopathen selbst behandeln in der Regel nicht ihre eigenen Kinder und ihre Ehepartner. Grundsätzlich sollten Eltern ihre Kinder nicht selbst behandeln, wenn Erkrankungen immer wieder kommen. Solche Erkrankungen können durch Selbstbehandlung im akuten Fall nicht geheilt werden. Wiederkommende Krankheiten sind Zeichen dafür, daß die allgemeine Abwehrlage nicht stark genug ist. Die Behandlung der wiederkehrenden Infekte und der chronischen Krankheiten braucht viele Kenntnisse, die man aber in den "Selbstbehandlungsbüchern" nicht finden kann.

Außerdem häufen sich immer mehr die Berichte über unhomöopathische Verordnungen. Patienten bekommen homöopathische Mittel (meist mehrere gleichzeitig) aufgrund von erstellten Horoskopen, da werden Mittel des öfteren ausgependelt, durch Elektroakupunktur ausgetestet und mittels Kinesiologie verordnet. Dies hat mit Homöopathie nichts mehr zu tun! Das angemessene Meßinstrument für menschliche Vorgänge - allein diese interessieren in der Homöopathie - ist der Mensch selbst!
Ein Homöopath lernt sein Leben lang. Ständiges Training im Umsetzen der Homöopathie kann man nicht durch Pendeln, Horoskopverordnungen o.ä. ersetzen. Beim Versuch, diese "intuitiven" Instrumente einzusetzen, bleiben Mensch und Natur und Heilgesetze auf der Strecke!
 

Homöopathische Anamnese / Wahl des Arzneimittels
In der Homöopathie ist der Patient immer aufgerufen, aktiv mitzuwirken! Ohne seine Mitarbeit geht gar nichts, denn ohne qualitativ gute Symptome kann kein Homöopath etwas ausrichten!

Zunächst wird in einem ausführlichen Anamnesegespräch, welches sich aus vier Teilen zusammensetzt (Spontanbericht des Patienten; Zielgerichtete Fragen des Homöopathen; Allgemeine Fragen des Homöopathen; Biographische Anamnese), alle relevanten Fakten gesammelt. Nicht nur die jetzigen Leiden sind von Interesse, sondern auch seine früheren! Darüber hinaus wird bei Kindern sehr viel Wert auf die eingehende Besprechung des Schwangerschaftsverlaufs und der Geburt gelegt. Die Diagnose und Laborwerte spielen nur eine untergeordnete Rolle, denn die Homöopathie behandelt nicht einen isolierten Krankheitsnamen oder einzelne Symptome oder Laborwerte. Sie behandelt den ganzen Menschen.

Wird etwas verheimlicht, macht der Patient unrichtige Angaben, so ist die Therapie von vorneherein zum Scheitern verurteilt! Geht man an den ursächlichsten Ursachen vorbei, so kann Homöopathie nicht wirken.

Die Arzneimittelwahl wird durch die Berücksichtigung verschiedenster Gegebenheiten erleichtert, wie durch Leitsymptome, Modalitäten, konstitutionelle Faktoren, geistig-seelische Auffälligkeiten, vorherrschende Stimmungslagen, bevorzugtes Organ- und Körpergewebe, auslösende Ursachen, Als-ob-Symptome, paradoxe Symptome und ähnliches mehr.

An dieser Stelle sei erwähnt, daß es über 4.000 homöopathische Mittel und weit über 300.000 Symptome gibt und der Homöopath sehr detaillierte Angaben braucht, um das richtige Mittel herauszufinden.

Alles in allem läßt sich der Patient vom Homöopathen etwa zwei Stunden befragen. Dieser notiert fein säuberlich alles, was der Patient zu sagen hat und versucht eine Ordnung in das chronische Geschehen zu bringen. Anhand dieser schriftlichen Aufzeichnungen wird der Homöopath das für den Patienten individuell passende Arzneimittel auswählen. Dies zusammen erfordert, je nach Fall, für den Therapeuten vier bis sieben Stunden Arbeit, so daß der Patient nicht damit rechnen darf, sofort nach dem Anamnesegespräch ein Rezept zu erhalten. Es kann vielmehr in Zweifelsfragen sogar ein telefonischer Rückruf notwendig sein.
 

Der Heilungsverlauf während einer chronischen Behandlung
Nach der Einnahme des homöopathischen Arzneimittels ist der Patient dazu angehalten, sich weiterhin genau zu beobachten. Bei einer homöopathischen Behandlung tut sich nämlich einiges! Manche Symptome werden sich unter dem gegebenen Arzneimittel verbessern, andere dagegen verschlimmern. Häufig betrifft eine vorübergehende Verschlimmerung auch gerade das Leiden, derentwegen sich der Patient in die Behandlung begeben hat. Aber er kann nun auf einmal wieder gut schlafen! Oder - er hat wieder warme Hände und Füße und es friert und fröstelt ihn nicht mehr! - Dies sind ganz wichtige Dinge, die den Weg der Heilung einleiten! Es tut sich etwas im tiefsten Inneren des Organismus! Die Lebenskraft wird wieder aktiv! Wer dies übersieht, versteht nichts von Therapie, geschweige denn von Krankheit und echter Heilung!!!

Heilung erfolgt immer von oben nach unten und/oder von innen nach außen und/oder durch Verschwinden der Symptome in der umgekehrten Reihenfolge ihres Auftretens (Hering'sche Regel). Der Heilungsprozeß ist ein retrograder Prozeß, ein Rückwärtsschreiten auf alt begangenen Wegen.

Alle Veränderungen müssen vom Patienten sorgfältig beobachtet und notiert werden. Sie bilden zusammen mit den Ausgangsdaten der Erstanamnese die Basis für die Zweitverschreibung. Diese ist dann allerdings meist nicht mehr so zeitaufwendig.
Mit der Zeit nehmen die Symptome, sowohl von ihrer Anzahl als auch von ihrer Penetranz her, kontinuierlich ab bis schließlich keine Medikation mehr erforderlich ist. Der Patient ist und bleibt gesund - und das ohne Dauermedikation! Dieser Prozeß kann allerdings mehrere Monate bis zu mehreren Jahren dauern, je nach Vitalität des Organismus, je nach Krankheitsfall, je nach Vorbehandlung, je nach Familienbelastung. Bei richtiger Mittelwahl werden die Symptome jedoch von Tag zu Tag weniger. - Jeder Organismus ist einmalig! Keiner ist so wie der andere! Deshalb auch diese individuelle Therapie! Streng nach dem Hahnemann'schen Gesetzen!

Für chronische Geschehen ist also ein recht großer Aufwand zu treiben, der sich aber, wie die tägliche Praxis zeigt, lohnt! Der Patient braucht während der Einnahme des Mittels den Therapeuten nicht aufzusuchen, falls es nicht Unklarheiten zu besprechen gibt. Erst nach ca. vier bis sechs Wochen wird eine Durchsprache des Verlaufs der Behandlung und der Symptomenbildveränderung notwendig, welche Basis für die nächste Verschreibung ist. In der Zwischenzeit reicht im Normalfall ein telefonischer Kontakt.
 

Der Begriff "KLASSISCH"
Was bedeutet nun der Zusatz "Klassisch" in der "Klassischen Homöopathie"?
Dies ist im Prinzip ganz einfach! Das, was wir gerade besprochen und dargestellt haben, macht die Klassische Homöopathie aus. Es geht also um eine Individualtherapie mit Einzelmitteln, unter der Berücksichtigung der chronischen Miasmen und dem Verabreichen von Hochpotenzen (i.d.R. LM- bzw. C-Potenzen). Der Mensch wird immer als Ganzes gesehen und therapiert. Krankheitsnamen spielen eine untergeordnete Rolle. Sie sind eine viel zu grobe Klassifizierung!

Ein organbezogenes Vorgehen, das Verschreiben nach "Typen", das Verabreichen von Komplexmitteln sowie das Angehen von chronischen Erkrankungen mit Tiefpotenzen haben nichts gemeinsam mit der reinen Lehre Hahnemanns!!!

Schon zu Hahnemanns Zeiten haben jedoch viele Mediziner versucht, diesen großen Aufwand zur richtigen Simile-Wahl zu umgehen. Zum einen, weil sie der alten Schule der Lokalläsionen verfallen waren und das Naturgesetz von Leben, Lebenskraft und Krankheiten - alles energetische Entitäten - nicht verstanden haben, und zum anderen, weil es viel bequemer war, nach Kochrezepten wie bisher zu arbeiten und so ein Vielfaches an Zeit zu sparen. Darüber hinaus konnten auch viele Mediziner die Miasmenlehre von Hahnemann - das Kernstück allen chronischen Übels - für sich nicht nachvollziehen. Sie alle haben dann mit Tiefpotenzen nach den alten Prinzipien rezeptiert und nach lokalen Läsionen und Krankheitsnamen die Mittel verschrieben.

Der größte Teil der nur "homöopathisch" arbeitenden Therapeuten behandelt den Patienten also nur palliativ - nur lindernd, nicht heilend! Der Grund ist der Mangel an Wissen über die chronischen Miasmen!

Es gibt zur Zeit, wie auch schon früher, viel zu wenig echte "Klassische Homöopathen"!

Oft werden heutzutage auch Komplexmittel verabreicht - das sind Mischungen homöopathischer Einzelmittel mit gleichem Organ- bzw. Funktionsbezug -, in der Hoffnung, irgend eine Substanz werde den Fall schon heilen. So werden beispielsweise Komplexe für den Magen-Darm-Trakt empfohlen, für den Urogenitaltrakt, usw.

Auch dieses "Schrotschußverfahren" ist sehr verwerflich, da man an den Kern der Krankheitsursache nicht heran kommt! Da werden häufig Mittel miteinander vermischt, die sich zusammen überhaupt nicht vertragen, ja sich gegenseitig stark beeinflussen oder sogar ausschließen! Des weiteren werden Hochpotenzen und Tiefpotenzen wild kombiniert und tiefgreifende chronische Mittel mit oberflächlich wirkenden akuten Mitteln durcheinander gebracht! Das dabei unheilbare Fälle oder zumindest schwer zu heilende Fälle produziert werden, ist nur den "Klassisch" arbeitenden Homöopathen klar. Sie erleben dies immer wieder in der Sprechstunde. Diese Methode ist deshalb genauso verwerflich wie der schnelle Griff zu Antibiotika (Anti = gegen, Bios = das Leben; gegen das Leben gerichtet!) oder Cortison! Komplexmittel entsprechen einer schulmedizinischen Denkweise. Schulmediziner und Laienhomöopathen glauben so das Prinzip der Klassischen Homöopathie zu erfüllen, doch das Simile-Gesetz läßt sich nicht vereinfachen!

Die Natur selbst schrieb diese Gesetze!

Deshalb haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg die wirklich echt homöopathisch arbeitenden Heilpraktiker und Ärzte den Zusatz "Klassisch" zugelegt, um diesen gewaltigen Unterschied deutlich zu machen!
Ein "Klassischer Homöopath" arbeitet immer streng nach dem Gesetz, das von Hahnemann entdeckt und fixiert wurde! Er verabreicht nur Einzelmittel und berücksichtigt die miasmatische Belastung im Verlaufe der Behandlung. Er beachtet:

Die 4 Säulen und Prinzipien der Klassischen Homöopathie

1.) Die Ähnlichkeitsregel
2.) Arzneimittelprüfung am gesunden Menschen
3.) Krankheitsbild des individuellen Kranken
4.) Homöopathische Herstellung der Arzneimittel

Er allein betreibt echte Homöopathie - die individuellste und ursächlichste Behandlungsmethode!





Die Grenzen der Homöopathie
Die Homöopathie hat selbstverständlich auch ihre Grenzen. Keiner wird ernsthaft behaupten, sie vollbringe Wunder, obwohl es doch vielfach den Anschein hat. Generell muß man jedoch sagen, daß die Grenze fast immer der Mensch (Therapeut oder/und Patient) selbst ist. In der Regel benötigt die Homöopathie keine ergänzenden Therapieverfahren; sie ist im Vergleich mit anderen Therapien äußerst preiswert bei gleichzeitig hoher Wirkung. So kann beispielsweise die Homöopathie - nach den Gesetzen der Miasmen richtig angewandt - auch bei entwicklungsrückständigen Kindern sowie bei sogenannten Risikokindern sehr viel bewirken, was - wenn man es nicht selbst erlebt hat - unglaublich erscheint.

Homöopathie, die "ars divina", "den königlichen Weg" wie sie Hahnemann nannte,
oder "die Krone der Medizin" wie wir sie nennen.

Erst sogenannte Endzustände (es liegt an uns, ob wir es überhaupt soweit kommen lassen wollen!) im Sinne der Schulmedizin, wie beispielsweise eine Netzhautablösung, eine Magenperforation, ein Blinddarmdurchbruch oder akutes Nierenversagen, gehören in die Hände einer Klinik! Auch Knochenbrüche und sonstige schwere Verletzungen (dies sind keine Krankheiten im eigentlichen Sinn) machen einen operativen Eingriff eines Chirurgen erforderlich.

Doch auch hier kann die Klassische Homöopathie unterstützend wirken und die Selbstheilungskräfte des Patienten stimulieren, um die Nachwirkungen eines operativen Eingriffs zu lindern oder beispielsweise die Kallusbildung im Falle von Knochenfrakturen zu fördern. Aufgrund vieler Erfahrungen in der Praxis kann so der Heilungsprozeß beschleunigt werden, meist um die Hälfte der regulär veranschlagten Zeit. Darüber hinaus kann in den meisten Fällen weitgehende Linderung erzielt werden, ohne auf schwere immunsuppressive oder schmerzstillende Medikamente mit all ihren Nebenwirkungen zurückgreifen zu müssen.
 

Tatsachen und Ausblicke
Schauen wir uns die Menschen unserer heutigen älteren Generationen an! Sie alle haben laut Schulmedizin eine höhere Lebenserwartung, "tatsächlich sterben sie aber nur länger"! Die immer wieder von Vertretern der Schulmedizin und von Gesundheitspolitikern mit "Stolz" und viel Eigenlob vorgetragene Aussage, daß die Menschen heute durch die Fortschritte der "modernen" Medizin immer gesünder und älter werden, verschweigt in fataler Weise, daß diese Aussage unter Angabe nur nackter Zahlen und Prozente zusammenbricht, denn:
*verschwiegen wird, daß die Altersstatistik nicht mehr steigt, sondern schon seit Jahren in Richtung Lebensverkürzung umkippt. Wie ist denn sonst zu erklären, daß z.B. die früher vorwiegend im mittleren und späteren Alter aufgetretenen akuten und chronischen Leiden und die Krebserkrankungen heute in steigendem und bedrohlichem Maße bei Kindern und Jugendlichen, ja selbst schon bei Kleinkindern auftreten? Allergien sind bei ihnen an der Tagesordnung! Neurodermitis, Asthma und ständige Erkältungsneigungen! Dies ist alles nur auf der Basis der miasmatischen Belastung der Blutsverwandschaft zu verstehen! Und anders kann man derartige Fälle auch nicht bleibend heilen!
*unberücksichtigt bleibt, daß die deutlich abnehmende Lebensqualität der älteren und ältesten Menschen, ja selbst auch schon bei Jugendlichen, in der Statistik außen vor bleibt.
*die zunehmenden Gesundheits- und Sozialkosten, mit denen diese so hochgepriesene Lebenserwartung so oft erkauft wird, steigen weiter und weiter und können letztlich von keinem Staat mehr bezahlt werden (siehe Gesundheitsreformgesetze). Es bleibt festzustellen, daß heute die jüngere und mittlere Generation nicht gesünder, sondern kranker denn je ist als die älteren Generationen, weil bei letzteren die Genetik und das Abwehrsystem noch nicht durch die Errungenschaften und Gaben der "modernen "Medizin so stark geschädigt sind. Besonders zu nennen sind hier als Ursache die zunehmenden Massen- und Mehrfachimpfungen und der Chemieeinsatz.
*daß heute die Kinder und Jugendlichen immer größer werden, ist kein Zeichen von Gesundheit, sondern das Gegenteil, die Wirbelsäule, die Gelenke und Knochen werden immer schwächer. Bei verstorbenen Säuglingen und Kleinkindern findet man immer häufiger schon arteriosklerotische Gefäßveränderungen, die man früher nicht sah, d.h. Babys werden heute schon zum Teil mit dem Gefäß- und Zellular-Systemen von Greisen geboren. Die chronischen Krankheiten und Krebskrankheiten im Kindesalter nehmen ebenfalls erschreckend zu.

Fragen wir nach den Ursachen hierfür, müssen wir ohne wenn und aber feststellen:
Die Hauptschuld hieran trägt die Chemie und damit leider auch die moderne naturwissenschaftliche Medizin mit dem Massenverbrauch von Medikamenten schon im Kindesalter (Antibiotika, Cortison, den unsinnigen Massenimpfungen, den vielen Substitutionstherapien, den unphysiologischen Konzentraten von Vitaminen, Früchten, Zucker, Spurenelementen, der Eiweißmast) und den kaum noch zu überbietenden Nahrungsmittelzusätzen in Form von Konservierungs-, Duft- und Geschmacksstoffen einschließlich Sterilisations- und Bestrahlungsmaßnahmen. Weiter steht uns eine zunehmende Gefahr mit genmanipulierten Produkten ins Haus, die schon heute zunehmend in der Tierzucht und in der Nahrungs- und Getränkeindustrie Verwendung findet.

Wann erkennt die Wissenschaft endlich, daß jedes synthetische Produkt, als Arznei generell, oder Hormone oder Vitamine oder auch ein teuflisches Gen-Produkt, wie auch generell jede Substitution von Mineralstoffen, Enzymen etc. stets ein belastender Fremdstoff für den Gesamtorganismus ist, um daher eine echte Abwehrkraft oder Immunität laufend mehr und mehr zu schwächen und letztlich ganz außer Kraft zu setzen?
 

Schlußworte
Wenn der Welt eine "neue" Idee geschenkt wird, darf man nicht erwarten, daß die Gesellschaft sie ohne weiteres akzeptieren kann. Neue Erkenntnisse stellen immer zugleich auch eine Herausforderung an traditionelle Denkweisen und Strukturen dar. Dennoch - eine wesentliche Erkenntnis, die auf Wahrheit beruht, kann allen Hindernissen zum Trotz nicht vollständig verschwiegen werden!
Die Gesellschaft selbst, der "neue" Patient, ist bereits in einem Umdenken begriffen und wendet sich mehr und mehr von der grobstofflichen Weltanschauung ab und ist auf der Suche nach beständigen Werten. Immer mehr Menschen verlieren ihre Illusionen, weil sie begreifen, daß die moderne Allopathie vor den chronischen Krankheiten versagt; die Voraussetzungen, von denen die Schulmedizin ausgeht, werden diskutiert und in Frage gestellt.
Mit der Homöopathie, dem direkten Stimulieren der Lebenskraft durch ihre entmaterialisierten, geistartigen Arzneimittel, tut man nicht nur dem betroffenen Menschen - seiner physischen und psychischen Entwicklung - einen großen Gefallen, sondern auch seiner ganzen Familie (bei Kindern speziell weniger Probleme in der Erziehung, Schule, Gesundheit, Selbstbewußtsein etc.). Je mehr die Öffentlichkeit diese großartige Heilweise verstehen und anerkennen wird, desto eher wird unsere Volksgesundheit in der Lage sein, langsam aber stetig wieder stabiler zu werden - ohne große Kosten und vor allem ohne chemisch-bedingte Nebenwirkungen! Die chronischen Leiden - und damit nicht zuletzt die Preisspirale im Gesundheitswesen - werden signifikant abnehmen!

Der Homöopathie soll die Zukunft gehören!!!

"Klassische Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln. Die Regierung muß sie in unserem Land fördern und unterstützen. Genauso wie mein Prinzip der Gewaltlosigkeit niemals scheitern wird, enttäuscht auch die Klassische Homöopathie nie.
Dr. Hahnemann besaß den genialen Geist und entwickelte eine Methode, in der es keine Begrenzung gibt, um das menschliche Leben zu retten. Ich verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und vor dem großartigen humanitären Werk, welches er schuf." MAHATMA GANDHI

"Logisches Denken verschafft uns keine Erkenntnis über die wirkliche Welt. Alle Erkenntnis der Wirklichkeit beginnt mit der Erfahrung und endet mit ihr. Alle Aussagen, zu denen man auf rein logischem Wege kommt, sind, was die Realität angeht, vollkommen leer." ALBERT EINSTEIN

"Ist durch einen Menschen eine ewige Idee in unsere an Zeit und Raum gebundene Wirklichkeit hereingeholt worden, so können Zeit und Raum ein solches Werk nie mehr begraben und einen solchen Menschen ebensowenig. Das Sternbild des Simile geht nicht mehr unter." HERBERT FRITSCHE

Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich!
Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente, noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten, intelligenten Geist annehmen! Nicht die sichtbare aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. So sehen Sie, meine verehrten Freunde, wie in unseren Tagen, in denen man nicht mehr an den Geist als den Urgrund aller Schöpfung glaubt und darum in bitterer Gottesferne steht, gerade das Winzigste und Unsichtbare es ist, das die Wahrheit wieder aus dem Grabe materialistischen Stoffwahnes herausführt und die Welt verwandelt. MAX PLANCK

Man schaut nach ihm und sieht es nicht:
Sein Name ist : Simile.
Man horcht nach ihm und hört es nicht:
Sein Name ist: Fein.
Man faßt nach ihm und greift es nicht:
Sein Name ist: Klein.
Diese drei kann man nicht trennen,
Sie sind vermischt und bilden Eines.
Wer sie in der Ideenwelt aufsucht, kann nichts mehr hinter ihnen finden,
Wer sie in die geschaffene Wirklichkeit hineinverfolgt, nimmt keine Trübung ihres Wesens wahr.
Grenzenlos quellend, kann man das Simile nie durch begriffliche Nennung fassen und festlegen,
Ins Nicht-Wesen reicht es zurück.
Das ist es, das gestaltlose Gestalt heißt:
Ihm entgegenkommend, sieht man nicht sein Anlitz,
Ihm folgend, sieht man nicht seine Rückseite.
Wer es aber erfaßt, das Simile des Alten,
Der kann damit das Sein des Heute beherrschen
Und kann die Uranfänge erkennen:
Das ist des Simile durch alle Zeitenströme unbeirrbar laufender Faden.
14. SPRUCH des TAO-TE-KING, frei nach RICHARD WILHELM