Fachfortbildung zur/m
Massage-TherapeutIn/En

12 Wochenenden im Verlauf von einem Jahr, in denen Sie das Spektrum der Massagetherapien erlernen.

Klassische Massage 1+2
Fußreflexzonenmassage
Handreflexzonenmassage
Ohrreflexzonenmassage
Manuelle Lymphdrainage 1+2
  Wirbelsäulen- und Gelenk-Therapie
Meridian-Massage 1+2
Cranio Sacral Therapie 1+2

Vorwörter
Massage gilt als eine der natürlichsten Methoden, Erkrankungen vorzubeugen und unsere Gesundheit und Leistungskraft zu erhalten. Die Grundlage jeder Massage ist die Berührung. Die Berührung ist eine so natürliche Geste, daß Menschen, denen es daran mangelt, zu Depressionen und erhöhter Reizbarkeit neigen. Beobachtungen haben gezeigt, daß Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen man den Körperkontakt nicht scheut, gesünder, unempfindlicher gegen Schmerz und widerstandsfähiger gegen Infektionskrankheiten sind. Sie schlafen in der Regel besser und gelten als kontakt-freudiger und allgemein ausgeglichener.
Unser Bedürfnis nach Körperkontakt endet nicht mit der Kindheit. Wir alle brauchen Berührung. Wir alle könnten gesünder, glücklicher, geborgener leben, wenn wir uns häufiger berühren würden. Wir sollten einander also öfter berühren!
Eine Massage hat zudem noch weitgehend nachhaltigere Wirkungen auf unsere körperliche und geistige Gesundheit sowie das allgemeine Wohlbefinden. Sie stärkt den Kreislauf, lockert die verspannte Muskulatur, fördert die Verdauung, regt die Durchblutung an und aktiviert das Lymphsystem, wodurch der Entschlackungsprozeß beschleunigt wird. Dieser rein physische Effekt schafft einen Zustand des Wohlbefindens, der sich mit keinem Medikament erzeugen läßt.

Ein chinesisches Sprichwort lautet:
Ein mittelmäßiger Arzt behandelt eine Krankheit, ein guter Arzt beugt ihr vor!

Massage ist die Art, Unwohlsein und Krankheiten vorzubeugen, aber auch schon vorhandene Krankheiten schneller zur Heilung zu führen, was eine Studie der Harvard Medical School bestätigt.

Für mich bedeutet Massage aktive Meditation. Ein(e) Massagetherapeut(In), der/die sein/ihr Handwerk versteht, ist innerlich ausgeglichener und voll auf die Arbeit konzentriert. Die rhythmischen Handbewegungen führen zu einem Zustand vollkommener Entspannung, die sich auf die Person überträgt, die massiert wird. Dadurch verbessert sich nicht nur die Qualität der Massage, sondern die/der TherapeutIn fühlt sich anschließend voller Energie, erfrischt und gestärkt.

Die Fachfortbildung zur/m MassagetherapeutIn/En bietet Ihnen somit nicht nur eine hochwertige Fortbildung und viele hervorragende Therapiemöglichkeiten für Ihre Praxis, sondern zugleich auch ein eigenes „Gesünder und Glücklicher werden“ in Körper, Geist und Seele!
 

Klassische Massage Teil 1+2
Dem Anfänger gelingt mit diesem Kurs ein spielerischer Einstieg in die Grundprinzipien der Klassischen Massage, er lernt den Patienten zu begreifen, zu tasten und zu behandeln.
Neben den grundlegenden theoretischen Informationen zu den einzelnen Körperbereichen werden zu 80% praktische Erfahrungen vermittelt - learning by doing. Besonderen Wert wurde bei der Zusammenstellung der Übungsfolgen auf ganzheitliches Üben gelegt, jeder Körperteil wird massiert, bzw. gedehnt und entspannt. In der Einführung für Klassische Massage empfinden es die Teilnehmer immer als ein positives Phänomen sich selbst massieren zu lassen; die Wirkung, der Druck und der Rhythmus der Griffe kann so ganz individuell erfahren werden.
Eine gut ausgeführte Massage beeinflußt den Patienten auf allen Ebenen des Seins. Gerade auf der seelischen Ebene lindert die Massage nicht nur Streß und Angst, sondern hilft dem Patienten sich seines Körpers als Ganzes bewußter zu werden; er spürt aktiv die Partien, mit denen der Therapeut in Berührung ist.
Eine technisch saubere, mit Freude ausgeführte Massage schafft Gefühle von Wohlbefinden, Vertrautheit und Freude. Sie führt in vielen Fällen zur Freisetzung von Energien, die vorher durch Verspanntheit blockiert und fehlgeleitet wurden. Schon nach wenigen Massagen kommt es zu einer Änderung der äußeren statischen Haltung und des Gesichtsausdrucks und im Inneren wird die chronische Gewohnheit von Aktion und Reaktion durchbrochen. Der Patient ändert mit der äußeren Haltung auch seine innere Einstellung zu den Dingen, er kommt wieder näher an seine Mitte.
Die Klassische Massage kennt je nach der Berührungsfläche eine Skala von Griffen, die von der flach aufgelegten Hand bis zu punktförmig steil in die Tiefe eindringenden Fingerkuppe reicht.
Es befinden sich am Bewegungsapparat zahlreiche, konstant an gleicher typischer Stelle angeordnete, reflektorisch aktive Bezirke verschiedenen Ausmaßes und in verschiedener Tiefe, von denen aus andere, krankhaft veränderte Bezirke günstig beeinflußt werden können.
Wenn der passende Griff aus der Skala an die richtige Stelle aus dem genannten System von Bezirken kommt, so werden aufgrund der im Körper innewohnenden Gesetzmäßigkeit heilende Wirkungen aktiviert, die in ihrer Sicherheit und Dauerhaftigkeit, gerade in den chronischen, für therapieresistent gehaltenen Fällen, von anderen physikalischen Therapien nicht erreicht werden.
 

Fußreflexzonenmassage
Die FRZM befaßt sich mit den Reflexen an den Füßen, die zu sämtlichen Körperteilen, Organen, Drüsen und anderen Strukturen in wechselseitiger, dynamischer Beziehung stehen.
Diese Reflexzonen werden ausschließlich manuell bearbeitet, um dadurch störende kristalline und energetische "Ablagerungen", die sich an verschiedenen Stellen des Gewebes ansammeln, aufzulösen.
Durch die Stimulation der Fußreflexzonen werden Reaktionen in den entsprechenden Körpersystemen hervorgerufen, die eine Entspannung oder Anregung zur Folge haben. Dies bedeutet dann eine schrittweise gesteuerte Rückkehr zum inneren Gleichgewicht des Körpers.
Durch diese Entspannung verbessert sich auch die Blutversorgung, Nerven funktionieren ungehinderter, alle Körperfunktionen arbeiten wieder harmonischer.
Da heute viele Krankheiten eine Folge von Streß, körperlicher oder geistiger Überfunktion einerseits und massiver Unterforderung einiger Körpersysteme andererseits sind, kann uns die Reflexzonenarbeit zunächst am Fuß und später dann auch an der Hand, für ein breites Spektrum von Befindensstörungen und gesundheitlichen Problemen von großem Nutzen sein.
Keine Gesundheitslehre sollte jemals das Gesamtsystem unseres Körpers übergehen, denn die Heilung geht immer vom Körper selbst aus. Die Arbeit des Therapeuten bedeutet immer nur eine Hilfestellung für den Körper des ihm anvertrauten Menschen. Wenn der erkrankte Mensch keine entsprechende Selbst-heilungs-reaktion zeigt, führen weder medikamentöse noch operative Eingriffe zum Ziel.
Dies ist auch die Ursache, warum viele der heute modernen, verwissenschaftlichen Methoden nicht in der Lage sind Erfolge zu erzielen, da eine Gesamtbehandlung des Körpers fehlt.
Wir finden in der Reflexzonenbehandlung am Fuß deshalb so interessante und wirkungsvolle Ansätze, da ihr Ziel eine Ganzkörperstimulation ist, eine Anregung zum komplexen, körpereigenen Gleichgewicht.
 

Handreflexzonenmassage
Die Therapie mit Hand und Fuß schafft Ordnung!
Mit diesem Wissen sichern Sie sich den gleichen Erfolg in der halben Zeit. Und Zeit ist wichtig für Ihren Patienten.
Dieser Kurs spricht gerade die Fußreflexzonentherapeuten an, die an der komplexen, bioenergetischen Wechselwirkung zwischen Händen und Füßen interessiert sind (Tonisieren und Sedieren eines Organs).
Vielen FRZM-Therapeuten fällt die Behandlung akuter Schmerzzustände leicht. Doch auch die erfahrenen Therapeuten haben immer wieder Probleme mit der Beseitigung chronischer Beschwerden im gesamten Organismus. Lange und letztlich nicht ganz optimale Behandlungserfolge sind daher oftmals die Konsequenz.
Hier kann die richtige Kombination der FRZM und HRZM in Verbindung mit der altchinesischen Energielehre endgültig Abhilfe schaffen.
Der Körper antwortet über die Reflexzonen sofort auf jeden Reiz, Patient und Behandler können die spezifische Reizantwort unmittelbar zusammen beobachten und fühlen.
 

Ohrreflexzonenmassage
Die Reflexzonenmassage am Ohr stellt eine wesentliche Bereicherung im Repertoire der nichtinvasiven Reflextherapien dar.
Die ORZM ist ein Behandlungsverfahren, bei dem drucksensible Punkte der Ohrmuschel zur Befunderhebung und durch mechanische oder andere geeignete Reizung (Licht, Farbe, Erwärmung) zur Behandlung verschiedener funktioneller Störungen verwendet werden.
Die Zielvorstellung ist in jedem Fall, eine periphere Veränderung des gestörten muskulären Gebietes zu erreichen, das den Korrespondenzpunkt an der Ohrmuschel ausgelöst hat.
Diese Veränderung soll eine funktionelle Normalisierung, oder wenn es sich um einen Schmerz handelt, ein Nachlassen oder Vermindern des Schmerzes sein.
Von außerordentlichem Interesse ist das Aufspüren ursächlicher Lokalisationen bei funktionellen Störungen durch das Feststellen veränderter Punkte auf einer scheinbar normal sensiblen Ohrmuschel.
Beim gesunden Menschen ist die Haut der Ohrmuschel normalerweise schmerzlos.
Tritt jedoch eine gesundheitliche Beeinträchtigung auf, findet man auf ihr leicht schmerzhafte Punkte, die sich in vereinzelten Fällen von selbst bemerkbar machen (sogenannte spontanschmerzhafte Punkte), jedoch öfter mittels einer Sonde gefunden werden können.
Diese schmerzhaften Punkte können mit energetisch gestörten Regionen des Körpers oder mit funktionellen Störungen zusammenhängen.
In Hinsicht auf eine Befundaufnahme zeigt sich die ORZM als sehr zuverlässig, da sich bei ihr die Korrespondenzpunkte im Ohr erst durch eine periphere funktionelle Störung offenbaren.
Sie finden mitunter bei chronischen Störungen in der entsprechenden Korrespondenzzone Rötungen, Schuppenbildung, Knötchen und Ulzera.
Immer sind vor allem die Punkte innerhalb der Korrespondenzzonen eng mit dem individuellen anatomischen Relief der Ohrmuschel verbunden.
 

Manuelle Lymphdrainage Teil 1+2
"Die Lymphe, das ist das Allerfeinste, Intimste und Zarteste in dem ganzen Körperbetrieb. Man spricht immer vom Blut und seinen Mysterien und nennt es einen besonderen Saft. Aber die Lymphe, die ist erst der Saft des Saftes, die Essenz, Blutmilch, eine ganz deliziöse Tropfbarkeit." So eindrucksvoll schildert Thomas Mann im "Zauberberg" die lebenswichtige Bedeutung des Lymphsystems.
Alle Zellen unseres Organismus werden über das arterielle Blutsystem mit nährstoffreichem Blut versorgt. Im Kapillarnetz, dem Netz feinster Adern, verläßt ein Teil der Blutflüssigkeit, beladen mit Nährstoffen und auch Eiweiß, die Gefäße, um die einzelnen Zellen versorgen zu können. 90% dieser Flüssigkeit können vom venösen Teil des Gefäßsystems wieder aufgenommen werden. Die restlichen 10% und alle Eiweißstoffe, die sich zwischen den Zellen befinden, werden durch das Lymphsystem entsorgt. Letztlich vereinigen sich die Lymphgefäße und münden in eine herznahe Vene. Eigene kleine Muskeln und Klappen der Lymphgefäße sorgen für die richtige Stromrichtung.
Ödeme entstehen, wenn der Kreislauf gestört ist, denn dann sammelt sich die Flüssigkeit zwischen den Zellen. Das Lymphsystem bekommt hier eine Sicherheitsventilfunktion. In dem es bei einem Überangebot an Gewebsflüssigkeit seine Transportkapazität steigert, können Ödeme verhindert werden. Flutet zuviel Flüssigkeit ins Gewebe oder sind die Drainagesysteme krankhaft verändert, entsteht das Ödem (griech. für schwellen).
Brustamputationen wegen Krebs können zu Störungen im Lymphabfluß führen, da hierbei die Lymphknoten in der Achsel entfernt werden. Somit wird die Entsorgung der entsprechenden Rumpfseite und des Armes gestört. Bei der Hälfte aller Betroffenen kommt es zu Lymphödemen.
Funktionelle Störungen wie Ödeme nach Brustamputationen, Venenerkrankungen mit Lymphstau, Ödeme nach Knochenbrüchen, Blutergüsse oder andere operative Eingriffe können mit MLD wieder in Fluß gebracht werden. Bei Entzündungen im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich, Nervenentzündungen im Kopf-Hals-Bereich (Trigeminusneuralgie) und bestimmte Migräneformen sind ebenfalls Heilerfolge möglich. Selbst Verhärtungen und Vernarbungen des Bindegewebes, oft Spätfolgen eines unbehandelten Lymphödems, können durch die MLD noch Lockerung erfahren.
Nicht angewandt werden sollte die MLD bei bakteriellen Entzündungen, Ödemen infolge von Herzschwäche, Thrombosegefahr, sowie bösartigen Erkrankungen des Drüsensystems und blutbildender Organe.
Massage der sanften Art: Eine gezielte Folge einzelner rhythmischer, ganz sanft auszuführender Pump-, Kreis- und Druckbewegungen versetzen die Gewebsflüssigkeit in Bewegung. Mit an- und abschwellendem Druck in Richtung der Lymphbahnen hilft die MLD der Lymphe neue Abflußwege zu finden. Das körpereigene Abwehrsystem kann, speziell die Lymphknoten, ebenso aktiviert werden.
Rhythmus und Zartheit der Massage wirken auch auf das Nervensystem. Entspannung, Erholung und örtliche Schmerzlinderung können auch ein Erfolg der Lymphdrainage sein.

Energetische Bandscheibenregenerationsmassage nach Rudolf Breuss
Rudolf Breuss ist weder Arzt noch Heilpraktiker. Trotzdem hat er in seinem langen Leben mehr als 40.000 Menschen als Naturheilkundiger geholfen. In kleinen Kreisen ist er besonders bekannt geworden durch seine herausragende Fastenkur gegen den Krebs.
Die Massage nach Rudolf Breuss ist eine äußerst sanfte Behandlung, die sowohl körperliche als auch seelische Verspannungen löst. Durch vorsichtiges Dehnen der Wirbelsäule werden die Bandscheiben befähigt, das Öl, mit dem der Patient eingerieben wurde, in sich aufzunehmen.
Um diesen Vorgang deutlich zu machen, benutzt Rudolf Breuss das Bild eines Schwammes. Legt man diesen Schwamm unter ein großes Gewicht, dann ist nach einigen Wochen nur noch ein geplätteter Schwamm übrig. Selbst wenn man das Gewicht nun entfernt, ändert sich an diesem Aussehen nichts. Gießt man jedoch Wasser auf diese Platte, dann kann der Schwamm wieder zu seiner ursprünglichen Größe aufquellen. Selbiges kann durch die Breuss-Massage mit den Bandscheiben geschehen.
Durch die Breuss-Massage wird die Regeneration der Bandscheiben eingeleitet, Rückenschmerzen und hormonelle Störungen werden gelindert oder beseitigt.

und

Wirbelsäulen- und Gelenk-Therapie nach Dieter Dorn
Dieter Dorn ist Besitzer eines Bauernhofes und Sägewerkes im Allgäu. Er ist medizinischer Laie, doch wie viele andere vor ihm (Kneipp, Priesnitz, Hildegard von Bingen) hat auch er eine Methode entwickelt zu Heilen.
Sein Weg geht über die Wirbelsäule und zu seinen Patienten und Schülern gehören auch immer wieder Ärzte, Orthopäden und Heilpraktiker. Dorn grenzt seine Methode streng gegen die Chiropraktik ab. Beide Methoden haben zwar dasselbe Ziel, nämlich Wirbel einzurichten, die Wege, die zu diesem Ziel führen, sind jedoch grundverschieden.
Mit dieser einfachen, sanften, aber hocheffizienten Therapie nach Dorn können Sie vor allem Beschwerden an der Wirbelsäule, am Rücken und an den Gelenken lindern bzw. heilen, da in relativ wenig Sitzungen die Wirbelsäule gerichtet wird!
Und wer von Ihnen hat nicht gelegentlich Rückenschmerzen?!
Viele scheinbar therapieresistente Beschwerden können mit dieser Methode angegangen, gelindert oder sogar behoben werden, wie z.B. Skoliosen, M. Bechterew, M. Scheuermann, Osteoporose (je nach Erkrankungsgrad).
Beinlängendifferenzen von bis zu 5 cm konnten in unserer Praxis schon dauerhaft behoben werden, Schuheinlagen etc. gehören oft der Vergangenheit an.
Auch Migräne oder Durchblutungsstörungen, sofern sie durch Fehlstellungen oder Verschiebungen von Wirbeln hervorgerufen werden, können erfolgreich therapiert werden. Kinder und Schwangere können mit dieser Methode behandelt werden.
Inhalt des Kurses: Erkennen und Korrigieren von Wirbel- und Gelenkfehlstellungen; Ausgleich von Beinlängendifferenzen. Alle Techniken werden demonstriert und gegenseitig geübt.

Meridian-Massage Teil 1+2
Die altchinesisch-energetische Meridian-Massage ist eine Regulationstherapie auf Grundlage der klassischen Akupunkturlehre. Während der Behandlung wird das Yin und Yang der Meridiane durch Massage derselben zum Ausgleich gebracht, so daß sich Gesundheit einstellen kann. Die energetische Narbenentstörung und das Wissen um die 5 Wandlungsphasen runden die Behandlung ab.
Persönlicher TIP: Hervorragende Kombinationsmöglichkeit mit der Breuss-Dorn-Wirbelsäulentherapie.

Cranio Sacral Therapie Teil 1+2
Teil 1: William G. Sutherland, ein junger Osteopath, entdeckte zu Beginn dieses Jahrhunderts den Cranio-Sacralen-Puls. Dr. Upledger entwickelte daraus eine manipulative Therapieform.
Der Begriff „cranio-sacral“ erklärt sich durch die Bereiche des Schädels (Cranium) und des Kreuzbeins (Sacrum). Innerhalb dieser Behandlungstherapie wird ein in bestimmten Abständen wiederkehrendes leichtes Ausdehnen und Zusammenziehen der Schädelknochen und des gesamten Körpers um die Wirbelsäulenachse gespürt – der Puls oder Rhythmus.
Das alles Leben „Rhythmus“ ist, hat schon Rudolf Steiner verkündet. Heute sagen uns sogar die Quantenphysiker, daß alles in diesem Universum Schwingung ist, vom Innersten des Atoms bis zum Äußersten des Universums.
Die sanfte und subtile Technik der Cranio-Sacral-Behandlung, die nur soviel auf den Körper einwirkt, wie dieser selbst es zuläßt, funktioniert als Schlüssel, der die „Programmierung“, die bei Verletzungen, Unfällen, Traumen im Gewebe entsteht, löscht.
An diesem Wochenende wollen wir einen ersten Versuch starten, den Cranio-Sacralen-Energiestrom zu einem ungehinderten rhythmischen Fluß zu bewegen, so daß sich die Lebensenergie bis zum Kronen-Chakra hochbewegt. Nur wenn sich die Energieschlange des Kundalini von Chakra zu Chakra aufrichtet, kann der Mensch zur Erleuchtung gelangen.
Teil 2: Vertiefung der erlernten Griffe, neue Griff-Techniken und weiterführende Systeme (Unwinding-Prinzip, Gewebeerinnerung, Somato-Emotionale-Entspannung, Imagination, Integration, Innere Bilder, Trance-Induktion, Therapeutischer Dialog) und wie immer das praktische Üben sind Inhalt des Seminars.
Die denkenden, fühlenden, sehenden, wissenden und wahrnehmenden Finger, die das Erlernte anwenden, sind der Schlüssel zur Wiederherstellung der Gesundheit des Patienten.

 

Zusätzliche Fortbildungen
für
Massage-TherapeutInnen/En

Bindegewebsmassage
Shiatsu-Massage

Tuina-Massage
Gua Sha


Bindegewebsmassage
Wer hat sich nicht schon von den erfolgversprechenden Möglichkeiten der Reflexzonenmassage angezogen gefühlt?
Die Begründerin der BGM, die Krankengymnastin Elisabeth Dicke (1885-1952) fand ihre erste Anwendung im Rahmen einer eigenen schweren Erkrankung.
Es handelte sich um eine bereits ziemlich fortgeschrittene Durchblutungsstörung des rechten Beines - sie litt unter Schmerzen in der Kreuzbeingegend und im Beckenbereich und wollte sich an diesem Ort mit der eigenen Hand Erleichterung verschaffen.
Sie fand abweichende Spannungsverhältnisse im Bereich der Haut und Unterhaut im peripheren Bindegewebe und versuchte daraufhin, trotz der vorhandenen Überempfindlichkeit dieser Hautgebiete, mit streichendem und ziehendem Finger die erhöhten Spannungen auszugleichen und diese "Infiltrate", wie sie sie zunächst deutete, zu verteilen und zum Abfluß zu bringen.
Das positive Ergebnis dieser Selbstversuche, deren Wurzel eigentlich einem fast instinktiv zu nennenden, unmittelbaren Körperbedürfnis entsprach, war einzigartig genug. Denn nicht nur die Kreuz- und Rückenschmerzen klangen ab und machten an der gleichen Stelle einer starken, anhaltenden Wärmeempfindung Platz, vielmehr griffen dann diese Auswirkungen auch auf das erkrankte Bein über! Die drohende Amputation erübrigte sich, nach annähernd 8 Monaten konnte sie wieder ihren Beruf voll ausüben.
Einige Zeit später stellten sich jedoch noch andere Erkrankungen ein, bei denen jedoch Störungen innerer Organe (Leber, Magen, Niere und Herz) im Vordergrund standen. Frau Dicke identifizierte vergleichbare Spannungsunterschiede im Haut-Unterhaut-Bindegewebe und mit den Strichen an diesen Stellen kam es zur Heilung der Beschwerden. Im Sinne dieser original gewonnenen Einsichten identifizierte Frau Dicke eine Reihe von Zonen und Maximalpunkten im subkutanen Bindegewebe, die mit den Hautbezirken nach Head übereinstimmten.
Je nachdem, an welchen Stellen der Körperoberfläche sich solch veränderte Zonen und Maximalpunkte feststellen lassen, entspricht dies bestimmten Funktionsbereichen oder Organen im Inneren des Körpers. So kann man bis zu einem bestimmten Grad von der Körperoberfläche ablesen, wo es im Inneren nicht stimmt.

Definition der BGM:
Die Bindegewebsmassage ist eine ganzheitliche, manuelle Behandlungsweise, die die Einzigartigkeit des Individuums und seiner lokalen und allgemeinen Krankheitsyndrome, sowie vor allem die möglichen Reaktionen jedes Individuums, berücksichtigt.
Die Technik der BGM nach E. Dicke bietet ein in sich geschlossenes System von Strichführungen und Dehngriffen. Über diese vorsichtigen manuellen Reize, das Verschieben bzw. Ziehen der Haut, erreicht der Therapeut die nervalen Elemente der Haut (Dermatome).
Die BGM ermöglicht zunächst eine umfassende Wiederherstellung des neurovegetativen Gleichgewichts und durchbricht dann durch ein spezifischeres, zeitlich und räumlich von Behandlung zu Behandlung erweitertes Vorgehen, den Circulus vitiosus im Bereich der erkrankten Segmente.
Jede Behandlung beginnt im Lumbosacralbereich, wo durch die Vorherrschaft des Parasympathikus das Verschwinden vielfältiger vegetativ bedingter Störungen und die allgemeine Entspannung nach dieser Behandlung erklärbar wird.
In der Folge beginnt man zunehmend die Hautzonen (Dermatome) einzubeziehen, auf die sich nach dem Sicht- und Tastbefund die irritierten oder kranken Organe beziehungsweise Organsysteme abbilden.
Es ergibt sich bei der Behandlung mit der BGM der praktische Aspekt, daß zwischen dem Organismus Haut und den Organismen Muskel, Organ und Gefäße immer eine funktionelle, wechselseitige Abhängigkeit besteht.
Veränderungen und Erkrankungen des Organismus spiegeln sich im Bindegewebe wieder, andersherum projizieren sich Bindegewebsveränderungen auf den gesamten Organismus.
Als Folge von Irritation, Störung oder Verletzung eines Organs oder Organsystems erzeugt und unterhält das Nervensystem durch seinen transversalen und segmentalen Aufbau einen Circulus vitiosus (Reflex- und Schmerzsymptome) im Bereich aller mit dem betreffenden Organ oder Organkomplex in Verbindung stehenden Elementen.
Aufgrund dieser Störung löst das Nervensystem durch seinen longitudinal strukturierten Aufbau (Mark, Hirnstamm, Mittelhirn, limbisches System, Hypothalamus, Gehirnrinde) nervöse, vegetative und endokrine Reize aus und verursacht so eine umfassende Störung des Gleichgewichts im gesamten Organismus.
Die Überreizung oder Erkrankung eines Organs oder Organsystems löst über das Nervensystem ein lokal begrenztes und ein allgemeines Syndrom aus.
Diese Einheit, auch Segment genannt, steht mit dem Spinalnerv in wechselwirksamer Beziehung. Dabei ist zu berücksichtigen, daß streng entwicklungsbiologisch das Segment über dem Spinalnerv steht, da der Spinalnerv innerhalb der embryonalen Entwicklung dem Segment folgt.
Ein Segment setzt sich zusammen aus dem Einflußgebiet des Spinalnervs auf das Haut-Unterhaut-Bindegewebe (Dermatom), die Muskulatur (Myotom), den Knochen (Osteotom), das Organ oder den Organkomplex (Enterotom), sowie dem segmental zugehörigen Gefäßabschnitt (Vasotom). Ein solches Segment stellt eine Funktionseinheit dar, unabhängig davon, welche an sich unterschiedlichen Funktionselemente in ihm vereinigt sind.

Charakteristisches:
Eine der grundlegenden Haupteigenschaften, die die BGM von allen anderen Techniken, die mit Reflexzonen arbeiten, wesentlich unterscheidet, ist die sehr behutsame Ausübung von Zug und Druck auf das Haut-Unterhaut-Bindegewebe.
Das Haut-Unterhaut-Bindegewebe, nach Pischinger die vitale Zone des Organismus, ist durch die Substanz seines Gewebes, in der die körperspezifischen physikalischen und elektrolytischen Prozesse sowie alle metabolischen und biochemischen Vorgänge ablaufen, der oberflächliche Spiegel jeglicher organischen Störung.
Die Funktionen des Bindegewebes, seine Durchblutung, sein Wassergehalt und seine Schmerzempfindlichkeit werden vom Nervensystem über verschiedenartige Nervenfasern gesteuert. Umgekehrt kann durch die BGM über die Mechanorezeptoren, Thermorezeptoren und Schmerzrezeptoren eigene Zustandsmeldungen an die nerval übergeordneten Zentren (Hirnstamm; Umschaltstelle: Formatio reticularis; das mesencephalo-limbische System und die hypothalamischen Zentren; Cortex) übermittelt werden, um so regulierende Impulse auszulösen.


Japanische Shiatsu-Massage
Shiatsu ist eine traditionelle japanische Körpertherapie und bedeutet „Fingerdruck“, obwohl der Therapeut auch mit den Händen, Ellbogen, Knien und Füßen Druck auf bestimmte Punkte ausübt.
Diese Schlüsselpunkte befinden sich auf 14 Energiemeridianen, durch die, nach dem Verständnis der ostasiatischen Medizin, die Lebenskraft (chin. = Chi; jap. = Ki) fließt.
Ist diese Lebenskraft blockiert oder übererregt, fühlen wir uns erschöpft, verspannt oder gar krank.
Shiatsu bezweckt dieses Ungleichgewicht zu beseitigen und ist darauf ausgerichtet die Gesundheit wiederherzustellen, indem sie Yin und Yang im Körper, in der Seele und im Geist erreicht.
Begleitet von einer Einführung in die Gedankengänge der traditionellen chinesischen Medizin, Übungen zur Entwicklung der eigenen Sensibilität und Balance, liegt das Hauptgewicht bei der praktischen Arbeit.
Shiatsu eignet sich für alle Therapeuten, die ihr Körperbewußtsein erweitern wollen und Entspannung und Wohlbefinden weitergeben wollen.


Tuina-Massage
Seit 2006 im Angebot!

Gua Sha
Seit 2006 im Angebot!